Die kleine Welt des Herrn Mitkartoffel - 08.09.06 Wuppertaler SV (A)
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08.09.06, 7. Spieltag: Wuppertaler SV Borussia - Fortuna Düsseldorf 1:1 (0:1)

Stadion am Zoo, Wuppertal

GUEST STARS: Dominik, Christian

Es gibt diese ungeschriebenen Gesetze. Mein weiß um ihre Existenz, aber man weigert sich, ihnen nachzugeben. Eines hat nun seit 31 Jahren bestand: Die Fortuna kann in Wuppertal nicht gewinnen. Und obgleich sie letzten Freitag so nah dran war wie nie, dies zu ändern, scheiterte sie doch auf den letzten paar Metern dieses ewigen Marathons. Nun denn, lest hier also weshalb die Serie des Grauens immer noch existent ist, und weshalb ich den Berg in der Nordstadt zwar runter aber nicht rauf hab gehen müssen. Also, allerhöchsten Hochgenuss!



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Eingewechselt: 46. M.Ortlieb (3) für Malura, 46. Tavarez (3) für Oslislo, 59. Policella (2,5) für Lintjens - 71. Feinbier (5) für Cebe, 88. Adewunmi (-) für Wolf - Reservebank: Lenz (TW), Bayertz, A.Gensler, Habl - Kronholm (TW), Canale, Eraslan, Pusic, Czajor
Tore: 0:1 Cebe (43., Linksschuss, Vorarbeit Lambertz), 1:1 Policella (90., Rechtsschuss, Tavarez) - Chancenverhältnis: 4:8 - SR: Trautmann (Bodenwerder), Note 2, lag entgegen der Polemik von Wuppertaler Seite eigentlich immer richtig in einer schwer zu leitenden Partie - Zuschauer: 11157 - Gelbe Karten: Kruse
Spielnote: 3,5

Spieler des Spiels:
Ahmet Cebe

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Erzielte nicht nur die Führung kurz vor der Halbzeit, war auch sont ein ständiger Unruheherd in der Wuppertaler Abwehr.

Einzelkritik:

Patrick Deuß - Note 3
Wenig geprüft, ohne Chance beim Gegentor. Diesmal sicher bei Rückpässen und Abschlägen.

Henri Heeren - Note 4
Ließ wenig auf seiner Seite anbrennen, zeigte aber wie zuletzt häufig zu wenig Drang nach vorne.

Hamza Cakir - Note 3,5
Hatte die Wuppertaler Angreifer gut im Griff, nur einige Male in der Luft unterlegen. Köpfte jedoch Tavarez den Ball vor dem Gegentor vor die Füße, so dass dieser Policella einsetzen konnte.

Jens Langeneke - Note 2,5
Sehr sicher in der Abwehr, wächst immer mehr auch in die Führungsspielerrolle im Defensivverbund hinein.

Tim Kruse - Note 3,5
Insgesamt mit ansteigender Form, auch beherzten Offensivaktionen, verlor jedoch den entscheidenden Zweikampf gegen Policella vor dem Gegentor.

Denis Wolf - Note 4
War wenig zu sehen dieses Mal, nur bei einigen Kontern in der zweiten Hälfte mit schönen Flankenläufen.

Claus Costa - Note 4,5
Recht nervös in der Rolle im zentralen Mittelfeld. Offenbarte Mängel beim schnellen Umschalten von Defensive auf Offensive. Der Einsatz war aber wie immer vorbildlich.

Markus Anfang - Note 2,5
Überragender Dreh- und Angelpunkt in der ersten Hälfte, so lange die Kräfte reichen auch in Hälfte Zwei, dann jedoch komplett untergetaucht. Schon nach zwei Spielen die zentrale Figur im Düsseldorfer Mittelfeld.

Andreas Lambertz - Note 3
Kam diesmal im linken Mittelfeld für den verletzten Albertz zum Einsatz. Mit einigen gelungenen Dribblings, später jedoch auch komplett untergetaucht. Bereitete mit feinem Pass Cebes Tor vor.

Marcel Podszus - Note 4,5
Auf der Suche nach der verlorenen Form. Vergibt unfassbar viele Chancen momentan. Hätte er diese Saison bisher aus jeder zweiten guten Chance ein Tor gemacht, wäre die Fortuna Tabellenführer. Braucht meines Erachtens dringend mal ne Pause.

Ahmet Cebe - Note 2
Das komplette gegenteil von Podszus momentan. Überragend in Form, immer anspielbar und gefährlich durch seine Dribblings. Dazu flexibel, spielte diese Saison schon auf beiden Außenbahnen, als Außenverteidiger und momentan im Sturm.

Marcus Feinbier - Note 5
War wegen seiner langen Erkältung und dem fehlenden Training unter der Woche erst einmal auf der Bank geblieben. Kam in der 71. Minute für den angeschlagenen Cebe, die fehlende Kraft war ihm jedoch anzumerken. Behauptete kaum einen Ball, vergab eine sehr gute Konterchance kläglich.

Yusuf-Muri Adewumni - Note -
Kam in der 88. Minute für Wolf. Konnte sich nicht mehr in Szene setzen.

Personal:
Nach dem 1:1 in Osnabrück (Hat inzwischen jeder kapiert, dass Fortunas Gegner immer vorher gegen die spielen, oder?) änderte Trainer Uwe Fuchs seine Mannen nur auf einer Position. Jerat vertrat den verletzten Heinzmann im Mittelfeld. Trainer Uwe Weidemann war ebenfalls zu Umstellungen gezwungen: Costa kam für Albertz in die Mannschaft, der sich am Donnerstag im Training das Handgelenk gebrochen hatte und vier Wochen ausfällt. Lambertz rückte auf die linke Außenposition, Costa übernahm dessen Rolle im zentralen Mittelfeld.

System und Taktik:
Beide Mannschaften traten im identischen, flachen 4-4-2 System an. Eine offensive Interpretation war aber in den ersten 60 Minuten nur den Düsseldorfern vorbehalten. Insbesondere die linke Seite mit Lambertz und Kruse vermochten ein ums andere Mal die behäbige Wuppertaler Verteidigung zu düpieren. Erst in Hälfte Zwei insbesondere mit Hereinnahme von Policella und Tavarez und nun mehr drei Stürmern begannen die Wuppertaler ebenfalls vorwiegend über die Außenbahnen zu attackieren.

Spielverlauf:
Von und durch Anfang (an) bestimmte die Fortuna das Spielgeschehen. Die Wuppertaler standen zwar insgesamt sicher in der Abwehr, fanden aber in der Offensive nicht statt. Mit zunehmender Spieldauer konnte sich die Fortuna durch gutes und schnelles Kombinationsspiel (herausragend: Anfang) auch Chancen erarbeiten, die aber bis zur Halbzeit allesamt kläglich vergeben wurden (Podszus, Lambertz). Wuppertal hatte nur eine einzige Chance durch Oswislo, ein Torschuss gelang ihnen in der ersten Hälfte nicht. Folgerichtig ging die Fortuna dann durch einen flachen Linksschuss ins lange Eck von Ahmet Cebe aus 18 Metern in Führung. In der zweiten Hälfte änderte sich erst einmal trotz der Einwechslung neuer Kräfte auf Wuppertaler Seite nichts. Erst als nach rund 60 Minuten bei Anfang die Kräfte nachließen und Uwe Fuchs alles auf eine Karte setzte, als er mit Policella einen dritten Stürmer für den ohne Fremdeinwirkung umgeknickten Lintjens brachte, wendete sich das Blatt. Wuppertal spielte Düsseldorf jedoch keineswegs "an die Wand", wie Uwe Fuchs exklusiv im Interview vermeldete, kam aber zu deutlich mehr Spielanteilen. Dennoch konnte man die sichere Düsseldorfer Deckung kaum in Gefahr bringen, die einzigen Chancen resultierten aus relativ harmlosen Weitschüssen. Die wnigen Kontermöglichkeiten, die sich nun für die Fortuna ergaben, wurden allesamt vergeben. In der letzten Spielminute konnte dann Tavarez den Ex-Düsseldorfer Policella mit dem Rücken zum Tor einsetzen, der dann aus der Drehung volley aus 15 Metern chancenlos für Deuß in den Winkel einnetzte.

Fazit:
Das Unentschieden geht so weit in Ordnung, da Wuppertal Moral zeigte, und Düsseldorf die lange Überlegenheit nicht eine deutlichere Führung ummünzen konnte. Dennoch hätten sich die insgesamt enttäuschenden Wuppertaler nicht über eine Niederlage beschweren können.




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Insgesamt wurden für dieses Spiel definitv überdurchschnittlich viele Vorbereitungen getroffen. In Wuppertal gibt es schließlich seit einiger Zeit einen VIP und potenziellen Guest Star, der sich inzwischen auch noch vermehrt hat. Nach regen Planungen bezüglich Babybegutachtung und Kartenkauf war aber alles organisiert. Donnerstag war ich extra noch zur kleinsten Sparkassenfiliale (Sozusagen in Automatengröße aus dem einen jemand bedient) der Welt nach Hellerhof gefahren um einen kleines Präsent für die Racker abzuholen, Schäfchen um genau zu sein (Vielen Dank an Yvonne an dieser Stelle!). Also sogar Einsatz bewiesen und ab nach Wuppertal durch diverse Staus und noch diverseres Auf- und Abfahren - wo ein Tal ist, sind halt auch Berge ("Ohne Wupper, wärt ihr nur ein Tal!" ).


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Die Aussicht aufs Stadion von der Schwebebahn aus ist wundervoll.....
im Winter. Leider war Spätsommer!

In der Nordstadt angekommen dachte ich dann doch unweigerlich an Tobis Beschreibung der armenischen Hauskultur - sprich außen pfui, innen hui. Ich hoffe, man ist mir dort jetzt nicht böse, die Wohnung ist aber super. "Nettes Appartement, so geräumig!" Wer dieses Filmzitat errät, bekommt von mir ein Bier ausgegeben! Nur der Hausflur war....seltsam. Naja, es gab aber noch eine Gefahr. Was, wenn es wie in der schon einmal auf dieser Seite zitierten Seinfeld-Folge "In den Hamptons" sein sollte. Es galt also den Kramer-Effekt zu vermeiden. Sprich rückwertiges vor Schreck wegspringen aufgrund der Hässlichkeit der Babies hätte einfach zu sehr auf die Stimmung gedrückt. Aber kurz darauf schon Entwarnung, süß waren se die beiden, Lennart (sehr gut zu merken wegen Lenny Lennart und Carl Carlsson aus den Simpsons) und Tamina, wofür mir aber bisher noch eine Eselsbrücke (kann mir echt nur Fußballernamen merken) fehlt. Konnte mich dann auch gleich von den beiden einzigen Beschäftigungen eines rund drei Wochen alten Babys überzeugen: Essen (was in diesem Fall Trinken ist) und Schlafen. Bei näherer Betrachtung und Ausblendung meines Studiums, Arbeit und meiner Hobbies habe ich mich allerdings gar nicht so weit von diesem Zustand entfernt.


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Besser aber immer noch nicht gut. Hier sind aber nicht wie so oft die
Jahreszeiten sondern der Architekt für die schlechte Sicht aufs Stadion
schuld.

Würde mich auch mal interessieren, was Dominiks Ehefrau so über mich gedacht hat. Kommt hierher um die Babies zu sehen, quatscht dann aber doch nur über Fußball. Ja, willkommen in der kleinen Welt des Herrn Mitkartoffel! Noch kurz im Schwelmer geschwelmt (Schließe mich hier Tobi an, gutes Bier! ) und dann ging es auch schon los. Dominik hatte die HERVORRAGENDE Idee, man könne ja stilecht in der Schwebebahn zum Spiel anreisen.

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Viele Müllmänner tragen auch privat gerne ihre Arbeitskleidung.

Gesägt gesahnt, getan getät! Der Abstieg aus der Nordstadt zum Hauptbahnhof ließ mich aber schaudern, schließlich würde ich das alles auch irgendwann später wieder hinaufgehen müssen. Aber gut, jetzt war es zu spät! Die Schwebebahn entpuppte sich dann aber leider als fantastisch voll im Sinne von unfassbar voll. Aber gut, irgendwie sind wir dann wenigstens sehr stilsicher am Stadion angekommen. Ein gewisses Risiko barg das Manöver aber schon. Sollte die Fortuna heute das erste Mal seit 30 Jahren in Wuppertal gewinnen, würde ich diese Art des Transports in Zukunft wiederholen müssen, das schreibt der gesunde Aberglaube vor. Meinen Dank an dieser Stelle und nur hierfür an Gustav Policella! Eigentlich jemanden mal aufgefallen, wie dämlich dieser Name ist? Naja, egal, wir waren da und hatten dann auch recht schnell den Christian, einen Kumpel von Dominik, der früher in Bochum mit Wuppertals Manno und Fortunas Costa zusammen gespielt hatte, gefunden.


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Das hatte Frau Langstrumpf sich auch anders vorgestellt, als man ihr
das Grundstück "Kunterbunt" verkauft hatte. Hinter dem Haus war ein
Stadion. Drum merke: Piraten sind miserable Immobilienmakler!

Schnell den Einheimischen gezeigt wie man mit Eintrittskarte an den Kassenhäuschen vorbei ins Stadion kommt. Voll war es trotzdem, ich schätzte die Anwesenden spontan auf 11.152, was sich später als richtig herausstellen sollte. Der nette Ordner riss dann an meiner Karte auch gleich den Blockbuchstaben mit ab, ohne dass ich es bemerkte, so dass nicht mehr zu erkennen war, ob ich in ominösen Block N hineindurfte. Glücklicherweise erwiesen sich die Diskussionen mit dem Einlass am Block als kurz. Auf zur Wurst!

Der offizielle Stadion-Wurst-Test
Heute:
Zoostadion, Wuppertal
Preis: 2€

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Diesmal durfte übrigens Dominik mein Würstchen halten. Tja, was soll ich über eine Wurst im Feindesland sagen? Ich muss leider gestehen, sie war gut. Fein gebraten, es gab ein Brötchen, die seltsame Senfverteilung ist auf meinem Mist gewachsen. Die Bedienung war auch sehr, sehr süß. Dennoch fehlte etwas zur vollen Punktzahl, dafür war sie zu normal und außerdem aus Wuppertal. Vier Punkte wären es also gewesen, wenn nicht, tja, wenn nicht das passiert wäre:

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Zur Halbzeit hatte sich nämlich Dominik ein Würstchen geholt und es gab leider keine Brötchen mehr. Oh, oh, oh, so ein Dilettantismus kostet eine Kartoffel. Der Preis war übrigens der gleiche. Schön ist ja auch diese Eigenart, dass diese kägliche Scheibe Toast IMMER halbiert werden muss. Da ist man schon so knickerig und dann gibt's auch nur so'n Hälftchen! Die üppige Besenfung ist in diesem Fall auf Dominiks Mist gewachsen.
Fazit: Die Wuppertale Wurst verwehrt sich die Viererwertung durch einen bösen Faux-Pas. Pech gehabt! Also, unbedingt vor dem Spiel in Wuppertal die Wurst kaufen!

ein Bildein Bildein Bildein Bildein Bild
3 von 5 Kartoffeln


Die, die mich kennen, wissen, wie groß meine Liebe zu Wuppertal und diesem Stadion ist. Ja, Wuppertal ist ein Höllenschlund, und ihr wisst, wie ich über Höllunschlunde denke (Hierfür gibt's übrigens kein Bier) . Vielleicht hängt es aber auch mit dem konsequenten Misserfolg der Fortuna in dieser Stadt zusammen, wer weiß. Aber ich finde eben auch dieses Stadion ultrahässlich. Das Neue ist ja schon geplant und auf den Karten abgedruckt (Ist übrigens ein gutes Omen, siehe Paderborn) . Heute galt es aber noch einmal das Alte zu genießen. Einzig die unter Denkmalschutz stehende Tribüne ist nett anzusehen, der Rest ja dann doch eher schäbig.


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Dient der Untermauerung des oberen Textabschnitts.

Zum Spiel ist wie üblich schon vieles gesagt. Die Fortuna zeigte die vielleicht beste Saisonleistung. Das Stadion war voll, die Stimmung war gut, die Tribüne war systematisch von Fortunen unterwandert worden, die meines Erachtens auch die Stimmgewalt inne hatten, auch im WDR Bericht war doch ein verdächtig lauter Jubel beim Tor der Gästemannschaft zu hören.

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Einer der wenigen, dokumentierten Fälle spontaner Selbstentzündung
aus Freude.

Eigentlich ließ man sich auch von beachtlichen Wuppertaler Gesängen wie "Ohne Düssel, seid Ihr nur ein Dorf!" - Die Antwort hierauf ist übrigens nicht schwer - nicht wirklich provozieren. (Mir fallen noch ein paar ein: "Ohne Ham, seid ihr nur ne Burg!" oder "Ohne Breme, seid ihr nur ein n!" oder "Ohne Dort, seid ihr nur ein Mund!" "Ohne Glad, seid ihr nur ein Bach!" "Ohne Köln, seid ihr nichts!" ) Ok, das reicht jetzt für die nächsten drei Saisons.

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Herr Paschulke rechts ist ausgewiesener Fan meiner Seite und bat darum,
mit aufs Foto zu dürfen.

Dennoch reichte es für einige Idioten um zwei Leuchtraketen in den Wuppertaler Block zu schießen. Und zwar wirklich motivationslos, einfach so! War natürlich aus mit der schönen Stimmung! Hirnlose Aktion! Mitte der zweiten Hälfte wurde Dominik unruhig, L&T hörten daheim nicht auf, nach Papa zu verlangen. Er sagte zu, direkt mit der Bahn nach Hause zu fahren und das Spiel nicht zuende zu gucken, was er natürlich auch tat. Auf keinen Fall war es so, dass er das nur gesagt hat, und wir stattdessen von Christian nach dem Spiel mit dem Auto schnell zu Dominik nach Hause gefahren wurden.  (Liest sie hier, Dominik? ) Ich war also nur noch alleine mit Christian, ganz ehrlich, und habe das Spiel dann so weiter verfolgt.


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Malerisch!

Übrigens gab es nach der Aktion der Düsseldorfer Fans ein Handgemenge von Achim Weber - dem sportlichen Leiter der Wuppertaler - und dem Rest des gesamten Fortuna-Trosses. Der gute Achim wollte die davon überzeugen, dass man doch irgendwas tun solle. Es artete dann in leichter, angenehm zu beobachtender Gewalt aus.
Den Ausgleich verfolgte ich dann auf der Treppe, als wolle ich schnell nach Hause zu Frau und Kind, aber wir erinnern uns, Dominik war ja auf jeden Fall und gaz ehrlich schon vorher gefahren. So brachte mich der nette Christian, mit dem ich übrigens eine Wette laufen habe um eine Wurst und ein Bier, ALLEINE zu Dominik nach Hause, wo mein Auto geparkt war und auch noch war ( ?? ) . Achso, die Wette besagt, dass er wettet die Fortuna stünde beim Rückspiel nicht unter den ersten fünf Partien. Ha, dieser Narr! Bier und Wurst sind so gut wie mein!

Anschließend ging es schnell nach Hause. Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats ( !! ) aß ich zu Abend bei KFC (dem Geflügelding, nicht dem Oberligaverein), mal sehen, was es am Mittwoch gibt, denn, ja, Mittwoch spielt die Fortuna schon wieder, und zwar in Emden um 17:30!! Und ich fahre hin!!! Also, stay tuned! Ach, und ich brauche für Samstag unbedingt jemanden, der das Heimspiel gegen BVB II besucht. Ich bin nämlich nicht da und was wird denn dann aus dem Notenspiegel ?? Also, meldet Euch, wenn ihr dieses Opfer bereit zu bringen seid!


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12.09.06




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