Die kleine Welt des Herrn Mitkartoffel - Gabriel Burns (20)

 

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ein Bild

Gabriel Burns (20) - Staub der Toten

Der Vorhang am Fenster wurde ein Stück beiseite gezogen. Larry stellte sich vor,
wie sein Besucher wachsam das nächtliche Krankenhausgelände beobachtete.
Die Antwort lag ganz nah. "Das Wolfram...?"

"Ich will nicht... brennen", wimmerte die Frau. Notdürftig hatte man sie mit
Brandsalben und Verbänden verarztet. Aber der unerbittliche Selbstvernich-
tungsprozess ihres Körpers war nicht mehr lange aufzuhalten.
Das Experiment trat in die letzte Phase.



Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus, so dass ich mich rund ein halbes Jahr nach Veröffentlichung der Folge nun endlich mal bequeme, ein Review zu schreiben. Natürlich bereits unter dem Eindruck des Finales der ersten Staffel von Gabriel Burns, welche in den nächsten beiden Folgen ihren Höhepunkt findet. Sowohl Folge 19 und 20 zögern das Unvermeidliche hier noch ein wenig heraus. Während Steven Burns ja in Folge 19 bereits wieder Kontakt mit dem Flüsterer hatte, dürfen wir hier einen neuen Auftritt von Dorgan Fink erwarten - aber schön der Reihe nach. In letzter Zeit treten vermehrt vollkommen verbrannte Leichen auf. Was erst nach Fällen spontaner menschlicher Selbstentzündung aussieht (dafür ein ! ), stellt sich als wesentlich schwer wiegender heraus. Natürlich - sonts wäre es ja doof. Bakerman investigiert im Bekanntenkreis der Opfer, während Steven Burns und Larry Newman - den wie in fast jeder Folge inzwischen hier wieder schmerzhaft erwischt - sich auf Vancouver Island begeben und einem mysteriösen Professor namens Zeysen auf die Schliche kommen. Von dem guten Mensch wird noch zu hören sein in der Zukunft, versprochen...

Atmosphärisch und sprechertechnisch reicht Gabriel Burns momentan keine andere Serie das Wasser. So auch hier, Kino für die Ohren, keine Frage.

Fazit: Insgesamt verhält es sich hier ein wenig wie bei Folge 19. Eine für sich alleine genommen unterhaltsame Geschichte. Aber, und dass könnte ich ruhig in Versalien schreiben, ABER auch hier erfährt man so gut wie nichts Neues über die Irrungen und Verwicklungen des Gabriel Burns Universums. Man wird schon ein wenig auf die Folter gespannt. Einzig Dorgan Finks interessanter Auftritt und die Ereignisse im Wachsfigurenkabinett lassen etwas aufhorchen in Bezug auf das Große Ganze. Aber machte nixe, denn im Finale (Folge 21 und 22) geht es einfach nur ab!


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3 von 5 Kartoffeln




23.11.2006
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