Die kleine Welt des Herrn Mitkartoffel - 04.10.08 Kickers Emden (A)
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04.10.08, 9. Spieltag: BSV Kickers Emden - Fortuna Düsseldorf 1:0 (0:0)

Embdena-Stadion, Emden, 6.075 Zuschauer

STARRING: Andy, Martin, Stephan & Tobi

SITZFARBE: Habe noch nie in Emden gesessen

BEER OF CHOICE: Beck's, Veltins, Hansa, Paderborner, Schwelmer Alt, Pott's Landbier, Flensburger, Astra Urtyp, Grolsch, Budweiser, La Trappe Quadrupel, Jever

CHEF DES LENKRADES: Andy


Spielbericht: 9. Spieltag: BSV Kickers Emden - Fortuna Düsseldorf 1:0
Ereignisbericht: "Der iPod-Battle"
Der offizielle Stadionwurst-Test - Folge 65
Das Tagebuch des Scheiterns - Folge 41: "Kreischerei und Prollerei"
Driving Drivel - Folge 15
Kommentar-Box

Verehrte Leserschaft, eingangs möchte ich Ihr Augenmerk auf zwei vom Menschen geschaffene Begriffe lenken: Kausalität und Durchwurschtelei. Fangen wir an mit der Kausalität. Bekanntermaßen stehen Anreise und Spielausgang bei den Emder Kickers in einer Art mystischem Zusammenhang. Das wurde zuletzt lang und breit Getreten und bedarf nun sozusagen nur noch der wissenschaftlichen Belegung einer These, die wir alle hier schon lange aufgestellt haben. Darum also ganz trocken das Zahlenwerk: 4 Spiele in Emden. 2 Siege (0:2, 1:2) und 2 Niederlagen (1:0, 1:0). 2 Autopannen auf dem Weg nach Emden, 2 Siege. 2 problemfreie Fahrten (zumindest was die Fahrzeuge betrifft), 2 Niederlagen. Wir sehen, wo das Problem liegt. Platzt kein Reifen und und fliegt einem der Motor nicht um die Ohren, dann gibt es keine Punkte in Ostfriesland für die Fortuna. Im umgekehrten Fall gibt es einen Sieg, egal, wie schlecht der Platz, wie kalt der Wind, wie scheiße die Wurst oder wie blind der Schiri ist. Das alles wussten wir vorher. Und man könnte es nun als dumm bezeichnen, dass wir ausgerechnet mit dem Auto im Freundeskreis fuhren, dessen Chance auf eine potenziell tödliche Gefahr für die Insassen am geringsten war. Doch wir waren verwegen, wollten die ungeschriebenen Gesetze des Kosmos brechen. Doch gebrochen hat nur einer...
Kommen wir zu Abstraktum Nummero Duo: Durchwurschtelei. Wenn wir also die ganzen für uns Menschen undurchschaubaren Mächte des Verborgenen ausklammern, bleibt dieses zweite Phänomen Emdens übrig. Durchwurschtelei
, so möchte ich nicht nur die Tatsache nennen, dass bei nunmehr drei Toren, die Emden gegen Fortuna zuhause in ihrem "Stadion" gegen uns geschossen haben, einzig und allein einer der großen Antihelden der Fortuna-Vergangenheit seine schmutzige Rübe im Spiel hat: Rudi Zedi. Seit Jahren begeistert Emden die Fans mit Champagnerfußball, der vor allem auf agressivem und kompaktem Verteidigen, langen Bällen nach vorne und gefährlichen Standardsituationen beruht. Und jedes Mal, wenn dieses verflixte Auto läuft wie ne Eins, spielen alle Fortunen wie ne Sieben. Und irgendwie wurschteln sich diese Emder vollkommen verdient mit dieser Spielweise auch noch durch. Ihr versteht, worauf ich hinaus will? Und damit möchte ich nicht einmal darauf hinaus, dass Durchwurschtelei nicht auch was Gutes sein kann. Sicherlich nicht immer, so viel steht fest, wenn Rosamunde Pilcher eines Ihrer Werke "Dornen im Tal der Blumen" (läuft in diesem Moment auf Premiere) nennen darf, dann ist Durchwurschtelei, in diesem Fall beim Lektorat etwas sehr, sehr Schlechtes. Ärgerlich ist es dann aber vor allem, wenn Leute so etwas auch noch anschauen. Und soverhält es sich auch mit Emden: Es ist nicht schön, was die Emder da machen, aber richtig scheiße ist die Fortuna, die mal wieder in die Falle getappt ist und den dummen Pilcher-Film auch noch angeschaut hat.
Und jetzt stehen wir da, Platz 5, nix ist passiert, aber so richtig doll ist es alles auch nicht. Immer wieder mangelt es an Konstanz. Drei Siege in Folge, breite Kreuze, trockene Buchsen, eigentlich müsste alles klar sein und was vollbringt die Mannschaft? 15 ordentliche Minuten, danach ergibt man sicher mal mit mehr mal mit weniger Gegenwehr in sein Schicksal. Kommt vor, man kann ja nicht alle Spiele gewinnen in einer Saison. Ja, vollkommen korrekt, das Problem ist, dass dies nach Sandhausen nun bereits das zweite Mal war, und so viel häufiger sollte das einfach nicht vorkommen in dieser Saison, wollen wir endlich aufsteigen. Denn die Konkurrenz schläft bisher nicht. Aber gut, erst einmal machen wir Pause wegen der Länderspiele, dann kommen die kleinen Bayern. Vielleicht spielt ja van Bommel wegen der Spielpraxis...zu den neuen Entwicklungen beim Thema Hoffenheim und Hopp hätte ich auch noch etwas beizusteuern, leider wurde mir dies aber nach einem Anruf von der Otto-Fleck-Schneise in Frankfurt verboten. Schade, schade..., aber so viel sei gesagt: FUCK YOU, OLIVER SCHWESINGER!





Eingewechselt: 73. Neitzel (-) für Aidoo, 86. Klasen (-) für Ramaj, 90. Nägelein (-) für Moosmayer - 64. Heidinger (4) für Christ, 67. Costa (3) für Cakir, 79. Kadah (-) für Caillas - Reservebank: Ratajczak (TW), Custos, Palikuca, Sahin - Toboll (TW), Cannata, Menzel, Nennhuber.
Tore: 1:0 Zedi (58., Kopfball, Vorarbeit Unger)
Chancen: - Ecken: - SR: Fischer (Hemer): Note 3,5, insgesamt sicher, aber nicht mit immer ganz einheitlicher Linie bei den Verwarnungen - Zuschauer: 6075 - Gelbe Karten: Aidoo - Halet, Cakir, Caillas.
Spielnote: Note 4,5, Fußball wurde mehr gekämpft als gespielt, hauptsächlich lange Bälle und Zweikämpfe, immerhin war es spannend.

Spieler des Spiels:
Rudolf Zedi



Zähneknirsched. Einer der (sportlich) Hauptschuldigen am Drittligaabstieg vor einigen Jahren. Schön, dass er bei seinem bescheidenen Talent eine sportliche Heimat in der Provinz gefunden hat und der Held von 4000 Fischersleuten ist. Trifft praktisch jedes Spiel gegen seinen Ex-Club. Ja, ich war noch nie ein guter Verlierer. Guck nicht so doof, Zedi!


Einzelkritik:


Michael Melka - Note 2,5:
Sichere Vorstellung, ohne Chance beim Gegentor. Konkurrenzlos bei hohen Bällen. Klärte einige Male sicher, sei es bei Ramajs Großchance (27.) oder El-Hammouchi Weitschuss (38.).

Clement Halet - Note 4,5:
Defensiv recht überzeugend, aber katastrophal im Spiel nach vorne. Viele Fehlpässe, die einige gefährliche Situationen heraufbeschwörten. Bekam aber auch zu wenig Unterstützung vom Mittelfeld.

Hamza Cakir - Note 3:
Insgesamt eine ordentliche Vorstellung mit leichten Wacklern am Anfang. Hatte die bemühten, aber harmlosen Emder Spitzen
im Griff.

Jens Langeneke - Note 3:
Die Abwehr stand insgesamt recht sicher und ließ kaum Chancen zu, natürlich auch dank Langeneke. Die Probleme lagen heute woanders.

Fabian Hergesell - Note 4:
Defensiv in Ordnung, offensiv erneut bis auf einmal nicht zu sehen. Hatte noch letzte Woche sein Können vorne gezeigt, ist aber immer noch viel zu zurückhaltend.

Stephan Sieger - Note 5:
Nicht so präsent im Mittelfeld wie zuletzt. Von einer Szene am Anfang abgesehen (4.) auch nicht in der Offensive zu finden. Dazu verursachte er das entscheidende 1:0, als er sich beim Eckball verschätzte und Zedi so einköpfen konnte.

Andreas Lambertz - Note 4,5:
Erstmals nach seiner Verletzung wieder in der Startelf, brauchte Fortunas Kapitän lange um in die Partie zu kommen. Erst am Ende des Spiels auffällig, als die meisten Offensivaktionen für den Ausgleich über ihn liefen. Insgesamt aber kein gutes Spiel von ihm.

Marco Christ - Note 5:
Auf ein gutes Spiel folgt ein schlechtes. Hatte zwar eine Minichance direkt zu Beginn mit seinem unplatzierten Weitschuss direkt in die Arme Masuchs (1.), tauchte aber danach vollkommen unter und war praktisch nicht zu sehen. Vielleicht sein schlechtestes Saisonspiel.

Olivier Caillas - Note 5:
Konnte sich auch praktisch nie gefährlich durchsetzen auf der linken Seite, wurde aber auch von Hergesell wenig unterstützt. Beste Szene war sein Schuss aus spitzem Winkel, den Masuch aber halten konnte (56.). Mehr gab es von ihm diesmal nicht.

Ahmet Cebe - Note 4:
Offensiv der agilste Spieler, trotzdem recht glücklos in seinen Aktionen. Hatte auch die größte Fortuna-Chance, als er freistehend an Masuch scheiterte (14.).

Axel Lawarée - Note 5:
Absolut nicht sein Tag. Kam nie in die Partie, auch weil seine Kollegen ihn kein Stück unterstützten und ihn nur mit hohen, kaum verwertbaren Bällen anspielten. Bereitete Siegers Chance vor (4.), hatte aber ansonsten auch am Boden Probleme. Es klappte einfach nichts.

Sebastian Heidinger - Note 4:
Nach seinen guten Leistungen und Toren in der zweiten Mannschaft, bekam er in der 64. Minute für Christ eingewechselt seine Chance, auch wenn er eigentlich eher Raum für sein Spiel benötigt und seine Stärken im Kontern hat. Mühte sich dann auch auffällig, unterm Strich hatte er aber keine herausragende Szene und verärgerte, als er zwei Freistöße aus guten Postionen vollkommen unkonzentriert und kläglich direkt zum Gegner trat.

Claus Costa - Note 3:
Kam in der 67. Minute für den angeschlagenen Cakir. Reihte sich nahtlos in die Abwehr ein und überzeugte dort wie auch Cakir. Wurde allerdings auch nicht so viel gefordert.

Deniz Kadah - Note - :
Kam in der 80. Minute für Caillas. Konnte die Zweifel an der Sinnhaftigkeit seiner Einwechslung nicht ausräumen, da er in den verbleibenden zehn MInuten praktisch nie in Ballbesitz war.


Personal:
Bei den Kickers aus Emden nahm Trainer Stephan Emmerling nur eine Änderung nach dem 1:1 bei den Stuttgarter Kickers vor. Aidoo stürmte für den nicht überzeugenden Neitzel. Fortuna-Trainer Norbert Meier musste verletzungsbedingt umstellen. Jovanovic war wegen seiner Oberschenkelprobleme nicht im Kader, für ihn spielte Kapitän Lambertz erstmals wieder nach seiner Verletzung von Beginn an. Cebe rückte in den Sturm.

System und Taktik:
Die Kickers traten in einem eher klassischen 4-4-2 an. Zedi und Pfingsten-Reddig teilten sich die Sechseraufgaben vor der Abwehr, Mossmayer und Unger bearbeitetn die Außenbahnen. Die Fortuna spielte im gewohnten 4-4-2 mit Sieger vor der Abwehr und Lambertz, Christ und Caillas als offensiver Dreierreihe im Mittelfeld.

Spielverlauf:
Die Fortuna erwischte den besseren Start und besaß die erste gute Chance des Spiels, als Sieger nach Lawarée Zuspiel aus wenigen Metern am gut reagierenden Masuch scheiterte (4.). Emden fand keine Mittel und wirkte hinten anfällig, als Cebe sich gut durchsetzte und frei vor Masuch auftauchte, der aber zur Ecke klären konnte (14.). Daraufhin verloren die Fortunen aber völlig den Faden und konnten sich offensiv gar nicht mehr in Szene setzen. Emden erspielte sich mehr Spielanteile, blieb aber vor vor dem gegnerischen Tor meist harmlos. So traf Ramaj aus guter Position den Ball nicht richtig (27.), Aidoos Fallrückzieher war hübsch aber harmlos (34.). Bezeichnend, dass Emdens gefährlichste Chance ein Weitschuss von El Hammouchi war, den Melka aber zur Ecke lenken konnte (38.).
Auch in der zweiten Halbzeit änderte sich nichts an den Spielverhältnissen. Emden übernahm die Initiative, blieb aber ungefährlich für dem Tor der Fortunen, die meist nur auf die Aktionen der Hausherren reagierten und ihrerseits offensiv nur hohe Bälle nach vorne schlugen. Nur einmal konnte sich Caillas durchsetzen, sein Schus aus spitzem Winkel stellte aber keine ernsthafte Gefahr für Masuch dar (56.). Im Gegenzug spielte Emden seine größte Stärke aus, als Zedi nach einem Unger-Eckball den Ball per Kopf zum 1:0 ins Netz beförderte, Sieger hatte nicht aufgepasst (58.). Ein Aufbäumen der Fortunen gegen die sicher verteidigenden Emder ließ lange auf sich warten, die Kickers konterten, aber waren wie zuvor ungefährlich vor dem Tor. Erst in der 73. Minute landete der Ball nach einem Pressschlag vor Cebes Füßen, sein Schuss landete aber bei einem Abwehrspieler, kurz darauf konnte Heidinger eine Flanke von Cebe aus ein paar Metern vor dem Tor nicht mehr erreichen (74.). Emden wusste sich aber meist gut zu verteidigen, so dass auch die nun die etwas agileren Fortunen zu keiner großen Gelegenheit mehr kamen.

Fazit:
Verdienter Erfolg der bemühter wirkenden Emder, die zwar offensiv harmlos auftraten, den Fortunen aber mit viel Kampf den Schneid abkauften. Düsseldorf tat zu wenig, um ein Tor zu erzielen.

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Der Kreis schloss sich. Im Mai dieses Jahres versetzte die Fahrt nach Emden Andys Mercedes den Todesstoß, bzw. brachte eine lange verborgene Krankheit zum Vorschein, die ihn letztendlich dahinraffte. Kein Außenstehender hatte gewusst, wie es im Innersten von Andys Auto ausgesehen hatte, die Diagnose kam für alle Angehörigen überraschend. Aber gut, wie schon der Joker sagt: "Man kann kein Omelett zubereiten, ohne Eier zu zerbrechen". Pünktlich zum Auswärtsspiel in Emden in der neuen Saison war Andys neuer Skoda verfügbar. Naja, streng genommen war er schon zwei Wochen früher verfügbar, aber doch für die Fahrt nach Aue fanden sich leider nicht genügend ECHTE Fortuna-Fans (War doch klar, dass hier noch einmal nachgetreten werden musste). However, die Sitze in Andys neuem Gefährt waren heißbegehrt und so vergaben wir schnell alle Plätze wie Tommy Haas  seine Sätze (Danke, Danke!). Das Mitkartoffel-Ensemble und 1.595 weitere Schlachtenbummler schickten sich also einmal mehr an, die A31 inklusive Truckerpuffs und Co. kennenzulernen. Herrlich!



Ist schon ein Traumjob...

Praktisch alle Mann inklusive Fahrer nutzten den vorangegangenen Abend des zynischsten aller deutschen Feiertage, um sich mehr oder weniger kräftig einen hinter die Binde zu kippen. Andy verzichtete diesmal dabei auf Damen, die bei seiner bloßen Anwesenheit ohnmächtig wurden, und traf sich lieber mit Kollegen, Stephan hielt sich - vermutlich aus Altersgründen (Hihi!) - prophylaktisch zurück, Martin staubte einen kompletten Kasten Beck's ab und war erstaunt, wie niedrig die Hemmschwelle beim weiblichen Geschlecht in bezug auf den privaten Einsatz eines Dildos liegt, Tobi nutzte Dominiks quartalsmäßigen freien Abend, um Musik und Getränke zu genießen, ohne lästige Pflichten wie Schlaf wahrzunehmen, seine weitere Geschichte knöpfte dann eigentlich auch nahtlos an den Unterhaching-Bericht an, doch dazu später mehr. Und auch Euer aller Lieblingsspielberichtsschreiber vollführte einen Zug durch die Gemeinde, wenn auch auf familiärer Ebene mit Mutterfreund und Sohn. Bei mir gab es gutes Füchschen im Elleraner "Fuchsjagd" - um welchen Düsseldorfer Brauereiausschank kann es sich hierbei wohl handeln?  -  inkl. Berner Schnitzel mit Fertig-Bernaise aus der Tüte. Die Perspektive für meinen körperlichen Zustand auf dem Weg nach Ostfriesland verschlechterte vor allem der Besuch in der "Brücken-Schenke" (at last!) am S-Bahnhof Eller Süd und "Zur gemütlichen Ecke" (finally!) mit der praktisch legendären Werbung an der Kreuzung zu meiner 30-Zone (alles meins), die ich nun erstmals nach 10 Jahren Wohnen am Abgrund endlich auch von innen kenne. Und auch der "Genuss" eines der schlechtesten Altbiere unserer Zeit - Gatzweiler  (vor allem wenn man es nach einem vorzüglichen Füchschen trinkt) - steuerte dem gefährlichen Szenario alles andere als entgegen.



NEU NEU NEU: Die Emder Zusatztribüne. Fügt sich architektonisch ja nahtlos ein. Unter Bauzeichnern auch als der "belgische Stil" bekannt.


Und dank meines inzwischen durchaus respektablem Archiv an Spielberichten hier auch noch ein Bild von früher zum Vergleich:



Oh ja, es gab keinen Zweifel. Das Gatzweiler war schuld an meinen exorbitanten Kopfschmerzen. Doch nichts, was die guten Dolormin nicht korrigieren konnten. Dann kam auch schon der Anruf von Andy, der im Normalfall - nimmt man die letzte Saison mit diversen Autoproblemen zum Anlass - nichts Gutes zu bedeuten hatte. Die Schwierigkeit, um die es in diesem Fall allerdings ging, war weder unüberwindbar noch sonderlich überraschend - ja geradezu erwartet. Tobis Körper nahm sich, was ihm Tobis Geist verweigert hatte: Schlaf. Und da dieser mit zwei Stunden bis dato sehr kurz bemessen gewesen war, stand er also zum vereinbarten Treffpunkt nicht zur Verfügung und wurde erst nach mehrmaligen Anrufsversuchen aus dem Bett geklingelt. Als er den einminütigen Duschrekord seines Bruders zu brechen versuchte, führte Andy besagtes Gespräch mit mir, um mich von einer leichten Verzögerung zu unterrichten. Mit der neuen Zeit wusste ich zwar nichts mehr anzufangen, jedoch konnte ich sofort erkennen, weshalb Tobi sich dann so verspätet hatte.

Driving Drivel - Folge 15

Ähhm, das mit dem Titel muss ich natürlich kurz kommentieren. Im Grunde genommen ist es ganz einfach: Der alte Titel: "Das Wort der Woche" hat mit nie gut gefallen, da es sich streng genommen nie um einzelne Wörter gehandelt hat und es meist auch mehr als einen interessanten Ausdruck gab. Daher habe ich mir also mein Köpfchen zerbrochen und herausgekommen ist dieses ganz nette kleine englische Wortspiel, das die Idee dieser Rubrik, nämlich bei Spielbesuchen häufig verwendete Ausdrücke herauszuheben, irgendwie besser wiedergibt. Der entscheidende Talk findet ja - vor allem auf Auswärtstouren - meist in der Karre statt. Hier also die neuesten Kandidaten:

AUFS DERBSTE BELEIDIGT

und

DEKOMPENSIERTE DARMFUNKTION


Denn Tobi wurde in größerer Eile am Ende der Sackgasse herausgelassen, um seinen ganzen Abend (bzw. seine Speisen und Getränke) noch einmal rückwärts zu erleben. Nun, besser hier als auf der Autobahn. Den Spott für die nächsten Stunden bis zu diesem Bericht hatte er natürlich sicher. Nachdem wir dann auch Martin über die Verspätung informiert und uns beim beliebten Auswärts-Kamps eingedeckt hatten, konnten wir uns endlich auf die Piste begeben. Tobi klinkte sich aus, konnte wohl den Anblick meiner Vanillemilch nicht ertragen. Kuschelig war es auf der Rückbank mit ihm, Martin und mir aber allemal. Ich bin halt mehr der Einzelsitz-Typ. Vorbereitungen hatte ich einige getroffen, wie ihr an der Bierliste oben erkennen könnt. Ich hatte am Donnerstag große Teile meines Leerguts entsorgt und mir gegen einen geringen Aufpreis von 0,45 € diese reichhaltige Auswahl erstanden. An das erste Bier war aber auch von meiner Seite aus noch nicht zu denken. Doch bei unserer ersten Rast in den westlichsten Auslegern des Münsterlandes entschloss ich mich dann für den Verzehr des ortsansässigen Pott's Landbier. Mann, schmeckte das scheiße, doch das lag offensichtlich weniger am Bier selbst als an der Uhrzeit und meiner vorabendlichen Vorgeschichte. Doch da muss ein echter Kerl durch, Martin und Stephan waren schon zuvor biertechnisch aktiv gewesen, Tobi war zu besorgt um das Interieur von Andys Fahrzeug und musste passen. Das anschließende Flensburger mundete dann auch schon wesentlich besser und mit dem Grolsch - übrigens geöffnet auf dem legendären Rasthof mit den poppenden Kühen bei Leer - schmeckte das Bier dann wieder richtig. Geht doch nichts über ein schönes Konterbierchen und Heinz Strunk und Studio Braun als Beschallung aus meinem iPod. SPEICHELSCHWAMM GREGOR!


Die Enttäuschung über den ausverkauften Backfisch in Martins Gesicht ist leider nur in der größeren Originalversion des Bildes richtig gut zu erkennen. Und darum dürft Ihr diese auch mal exklusiv durch Klick auf dieses Bild erblicken. So bin ich zu Euch!

 Die einst so simple Anfahrt zum Embdena-Stadion war schon beim letzten Mal erheblich verkompliziert worden durch das Aufstellen von zum Gäste-Parkplatz weisenden Schildern auf der Autobahn, die letztendlich überall hin nur nicht zum Gästeparkplatz führten. Doch glücklicherweise erinnerte ich mich an den "klassischen" Weg, indem man einfach die Ausfahrt DIREKT am Stadion nimmt, wäre ja auch zu einfach. Obwohl natürlich an der Ampel ein gewisser Rückstau herrschte. Wir nutzten das, um dem Dorf erst einmal klar zu machen, dass die Großstädtler da sind. Es gab Deichkind (in Anlehnung an den Ort, aber auch an Michael Ratajczaks Top 10, die sich ansonsten weitaus weniger geschmackssicher präsentiert => Ratta Top Ten), vier Ellebogen aus den Fenstern und voll aufgedrehtes Volumen. Stilvoll! Es gab doch einige verstörte Blicke. Am Parkplatz wurden wir dann aber durchaus freundlich (wir hatten unsererseits das Volumen wieder etwas zugedreht) von einem Schutzmann darauf hingewiesen, dass er zwar generell kein Problem damit hätte, wenn wir auf dem Parpkplatz der Heimfans parken würden, wohl aber die Heimfans ein Problem mit dem Düsseldorfer Kennzeichen haben könnten. Das Argument zog sofort bei Andy und der Herr Wachtmeister schilderte uns den Weg  zum Gästeparkplatz (Originalzitat: "Einmal hier links ummen Pudding!"). Supi! Leider kamen wir zu einer Einbahnstraße, die in entgegengesetzter Richtung zum Parkplatz unseres Vertrauens führte, eine erneut freundliche Polizistin (Was tun die denen da oben in den Kaffee?) erlaubte uns die ansonsten hökscht verbotene Fahrt in falscher Richtung. Lustig, dass ausgerechnet Emder Radfahrer dann zu Hobbypolisten wurden und meinten, uns auf dieses Vergehen aufmerksam machen zu müssen. Dafür gibt es zwei Daumen. Der Parkplatz war aber super, weil er direkt am Gästeblock lag, und wir sozusagen aus dem Auto ins Stadion fielen. Okay, ein kleine Schlange gab es dann doch am Eingang. Die vor Ort laut Fortuna nicht mehr erhältlichen Eintrittskarten waren übrigens noch in ausreichender Zahl vorhanden, gute Kommunikation! Notgedrunge galt meine Aufmerksamkeit der Wurst, obwohl ich gar keine Lust drauf hatte, im Norden is(s)t man halt Fisch(er).


Der offizielle Stadionwurst-Test
Folge 65
Heute:
Embdena-Stadion, Emden
Preis: 1,80 €

Bevor ich an die Wurst gelangen konnte, musste ich aber noch kurz die Mega-Bestellung vor mir abwarten . 3 Brat- und 3 Currywürste kaufte eine Frau . Junge, Junge, die kriegt wohl nicht häufig was zu futtern. Während dieses Vorgangs drängte sich ein Herr, der zwei, drei Minuten nach mir gekommen war, von links immer weiter vor mich (wir standen zu zweit hinter dem Fenster), nur um dann im Moment des Abgangs der Dame vor mir, sich vor mich zu drängen. Das Treiben hatte ich natürlich die ganze Zeit schon beobachtet und damit gerechnet, so dass ich ihn umgehend zur Ordnung rief ("Zur Ordnung!"). Ertappt bei seinem Fehlverhalten reagierte er wie alle schuldigen Leute in solchen Situationen, er wurde patzig. Erst log er doch recht dreist ("Habe Sie gar nicht gesehen!"), dann versuchte er mir den schwarzen Peter zu zuschieben ("Wenn Dir das sooo wichtig ist, bitte junge Frau, zuerst die Wurst für ihn!"), als ob ich jetzt hier derjenige wäre, der sich nicht korrekt verhielte, weil ich keine Geduld hätte, obgleich Vordrängeln an sich ja eben ein Beweis für fehlende Geduld des Vordränglers ist. Ich erwiderte aber nur kurz, dass ich ihm nicht glaubte, dass er mich nicht gesehen habe und dass ich nunmal vor ihm hier gewesen sei. "Darauf habe ich nicht geachtet." Na klar, es steht genau EINE Person, nämlich ich, hinter der Frau, da gab es auch echt viel zu observieren, um die richtige Reihenfolge zu kennen. Generös, wie ich bin, verkündete ich ihm dann aber: "Egal, ich verzeihe ihnen, wenn Fortuna drei Punkte holt." Das versöhnte ihn dann auch. Da Fortuna aber keine drei Punkte geholt hat, habe ich ihm jetzt auch noch nicht verziehen. Ich bin schließlich kein Lügner!
Fazit: Achja, die Wurst habe ich ja ganz vergessen. Nun, besser als zuletzt, aber immer noch nicht richtig gut und mit Toast, was soll man sagen?


(2 von 5 Kartoffeln)




Habe jetzt mal spontan auf meinem Studi-VZ-Profil eingefügt im Abschnitt "Über sich selbst...": Hasst Vordrängler am Würstchenstand. Damit es jetzt auch mal echt jeder weiß. Jedenfalls hatte ich mich mehr auf ein Backfischbrötchen gefreut. Doch der Backfisch war leider aus, zu gut war sein Ruf schon in den Internetforen der Fortuna gewesen, wahrscheinlich hatten die nicht damit gerechnet, 1.599 (Tobi wollte als einziger Fortune ein Matjesbrötchen) Backfische anbieten zu müssen. Ich aß dann noch als Ersatz eine Fischfrikadelle, doch die war sicherlich kein Vergleich. Wir platzierten uns rechts hinter dem Tor, der Gästebereich war wirklich der sportlichen Bedeutung des Spiels angemessen gefüllt. Seltsamerweise traf Andy sofort irgendwelche Leute. Wo die immer herkommen? Schlimmer erging es aber Tobi und mir, doch dazu mehr im Tagebuch des Scheiterns.

Das Tagebuch des Scheiterns - Folge 41: "Kreischerei und Prollerei"

Ein gar nicht so zärtliches Stimmchen von hinter uns ließ uns recht schnell aus den Ohren bluten. Ein weibliches Wesen hinter uns musste jeden (Und ich meine: JEDEN!) Fortuna-Spieler, der so dumm war, in der Nähe unseres Zauns vorbei zu traben, mit Spitz-/Vornamen anrufen: MICHAAAA! LUMPIIII! MARCOOOOO! AXEEEEEELLL! PALLLIIIIII! Es schmerzte, doch es kam noch besser, denn sie war auch typischer Stadionlieder mächtig. Zur allgemeinen Deeskalation hatten die Emder Kölsches Liedgut aufgelegt, genauer: Viva Colonia! Jetzt bin ich da echt nicht sehr textsicher, nur sang sie in Düsseldorf verbreitete Textzeilen, genauer: "Wir scheißen auf das Leben, die Liebe und die Lust, und wenn wir was zu ficken hamm..." blablabla weiter weiß ich nicht. Das viel zu hoch gepitchte Stimmchen brachte dieses "wenn" in unfassbar lauter, tiefer, rauchiger Stimme hervor, muss man gehört haben. Ich kann es wohl ganz gut immitieren (laut der Lacher im Auto hinterher), doch das ist jetzt sehr schwer in Textform darstellbar. Anstrengend für die Ohren war es aber auf jeden Fall. Tobi hatte die Person noch nicht gesehen und versuchte, Ihr Alter und Äußeres zu erraten. Er lag allerdings vollkommen daneben, als er sie auf Ende 30 und doch eher verbraucht einschätzte. Höchstens 20 und nicht überwiegend hässlich entsprach eher den Tatsachen. Ihr Freund machte aber auch keinerlei Anstalten, sie mal ein bißchen an die Leine zu nehmen.
Besagter Freund hatte in der zweiten Hälfte dann auch einen Disput mit irgendeinem anderen Deppen hinter uns ("Kommen Sie auf die Stehplätze, hier erleben Sie immer etwas!"), der doch recht gewaltbereit schien. Ich weiß gar nicht, um was es eigentlich ging, so wichtig war das auch nicht. Von links hinten kam ein: "Na, jetzt spielste hier den Harten, nur weil die Freundin dabei ist, aber wenn Du nicht aufpasst, dann langst Du Dir gleich eine." Es begann der Klassiker schlechthin, nämlich: Warum ich mehr Fan bin als Du (War schon überall dabei, hab Dich noch nie hier gesehen blablabla.). Irgendwann nach endlosen Gerede auf beiden Seiten kam von rechts hinten ein sehr lautes: "NOCH EIN WORT UND DANN REICHT'S ABER ECHT". Danach war überraschend Ruhe. Doch einige Minuten später die komplette Wende von links: "Ich möchte mich entschuldigen." Ja, wie jetzt? Doch von rechts gab es kein Entgegekommen. "Jetzt isses zu spät! Halt die Schnautze und guck das Spiel." Und sofort 180° von links: "Du hast mir gar nicht zu sagen, dass ich die Schnauze halten soll." Wiederholung der vorangegangenen Antwort von rechts. Darauf wieder Stille. Dann: "Jedenfalls, wollte ich mich für eben entschuldigen." Wieder Verweigerung von rechts und dann mein Satz des Nachmittags: "Ich wollte doch nur meinen guten Willen zeigen." Doch vergebens. Man blieb hart. Unser sympathischer Proll hat wohl kein Auge zugetan in der darauffolgenden Nacht vor lauter Scham.



Unseren ursprünglichen Plan, den Backfisch irgendwo auf der Emder Hauptstraße nachzuholen, fiel wegen der direkten Dirigierung durch die Wegweiser zur Autobahn aus und wurde auf Meppen verschoben. Dominik, Tobi und ich haben dort ja auch mal Zwischenstopp gemacht nach einer denkwürdigen Emmen-Tour ("Führen Sie irgendwelche Drogen mit sich?" "Nein, wir sind nur zum Besuch eines holländischen Zweitligaspiels extra aus Düsseldorf hierher gefahren." "Ach so."). Nach unserem kurzen Tankstellenaufenthalt machte sich aber Ernüchterung aber keine Nüchternheit breit. Der Pächter hatte uns mitgeteilt, dass die Chancen auf einen geöffneten Backfisch-Imbiss eher gering einzuschätzen seien. Nur die Döner-Bude nebenan hätte noch auf. Doch die wollten wir nur mangels Alternativen aufsuchen. Unsere kurze Fahrt in den Ort ließ uns zwar jubellieren, da in zwei Wochen Kirmes anstand, doch der Tankstellenmann sollte recht behalten, so dass es also schlussendlich zur Döner-Bude ging. Tobi blieb aus Trotz oder wegen immer noch fehlendem Zutrauen zu seinem Magen im Auto und wir bestellten uns vier große Döner. Auch mussten wir auf die Toilette, leider besaß das Etablissement nur ein Angestellten-Klo, das wir aber benutzen durften. In Meppen ist man den Döner üblicherweise, wie ich es auch schon in Bonn kennengelernt habe, eher als Wrap, also eingerollt. War aber super, zumal der Teig frisch im Ofen für uns gebacken wurde. Als dank habe ich meinen Stehtisch dann auch kräftig mit Soße, Salat, und Fleisch eingesaut.


"Döner-Schleuder" ist als Name natürlich unerreicht und muss auch nicht weiter kommentiert werden.

Gut gestärkt ging es weiter. Für den Rest der Fahrt kam ich auf die Idee, einen iPod-Battle zu veranstalten. D.h. jeder Mitfahrer des Wagens durfte immer ein Lied aus seinem iPod - sofern vorhanden - auswählen und den Anderen vorspielen.  Reihum. Auch Andy ließ sich die Teilnahme nicht nehmen, ungeachtet der Tatsache, dass er uns bei der Auswahl der Lieder als Fahrer alle in Lebensgefahr brachte. Verpönnt waren extra lange Lieder oder Maxi-Versionen von normalen Songs (Andy!). Große Freude löste ich mit meiner Wahl eines Stückes aus dem 8-Bit-Soundtrack von Mega Man 9 aus. Bei Interesse kann ich Euch das Stück zukommen lassen, es heißt übrigens "Concrete Jungle" und ist die Backgroundmusik in Concrete Mans Level. So bekamen wir die Zeit dann auch schnell bis Düsseldorf rum. Stephan hielt sich zurück und beobachtete das merkwürdige Treiben lieber aus gewisser Distanz. Bei einem Boxenstopp testete ich dann auch das holländische Trappisten-Stark-Bier und fand es ganz okay. Nachdem alle anderen es probiert hatten und gar nicht gut fanden, schmeckte es mir irgendwie auch nicht mehr. Mann, bin ich beeinflussbar!

So war das damals in Emden. Eine lustige Fahrt ohne Happy End. Meine Auswärtsbilanz diese Saison mit zwei Niederlagen ist wirklich ausbaufähig. Aber nun machen wir erst einmal Pause und warten ab, wie sich die Nationalelf gegen Russland und Wales schlägt. Die Woche darauf geht es dann weiter mit dem Heimspiel gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern. Natürlich mit mir vor Ort. Euer Bogomir Pütz



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09.10.2008





Die letzten Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Dominik, 13.10.2008 um 21:23 (UTC):
Gegessen nicht, aber bestellt! Aber der Weg von McDonalds bis Subway ist ja auch weit, da kann man schonmal verloren gehen.

Kommentar von Tobi, 13.10.2008 um 17:32 (UTC):
Die Andeutung mit dem Subwaythunfischsandwich würd ich jetzt schon gern verstehn...Hab sowas mein ich doch gar nicht gegessen...?

Kommentar von Dominik, 11.10.2008 um 21:05 (UTC):
@ Tobi: kann dir bei den Bieren auch nicht weiterhelfen. Habe an den Abend auch nur noch schemenhafte Erinnerungen, und kann mich beim besten nicht mehr an die Ergebnisse von Bastis lustiger Bierbudenlotterie erinnern. Im Coffy hat es übrigens aber kein Tanne Zäpfle mehr, sondern Pilsner Urquell. Warst du eigentlich sej´hr enttäöuscht das auch beim Rückwärtsessen das Thunfischsubwaygerät gefehlt hat...? Aber es ehrt dich dass du das Schwelmer getrunken hast, ich kenn da ne passende StudiVzGruppe für dich.
Gibt es eigentlich auch den Aufkleber "Fotuna Fans gegen Kik?"

Kommentar von Martin, 10.10.2008 um 21:19 (UTC):
Apropos vordrängeln - der Typ am Stadioneingang, der im Zeitlupentempo samt Schnalle im Anhang seinen Körper vor die unsrigen schob, trug natürlich Thor Steinar im Wehrmacht-Retro-Tarnmuster. Das fiel mir ein, weil ich vor ein paar Wochen auf einem Klo im Spektakulum in Benrath einen Aufkleber "Fortuna-Fans gegen Thor Steinar" fotografiert habe. Sah aus wie die "x-Fans gegen Rechts"-Aufkleber aus den Neunzigern. Ansonsten ist meiner Enttäuschung über den ausverkauften Backfisch nichts hinzuzufügen!

Kommentar von Andy, 10.10.2008 um 15:03 (UTC):
Nichts anderes hatte ich zu meinem Selbstschutz auch erwartet - du hast mich schmerzlich enttäuscht. Aber beim nächsten Mal wieder.

Kommentar von Thorsten, 10.10.2008 um 12:45 (UTC):
Ich hatte - vermutlich weil ich ja am Wurststand zugange war - überhaupt nicht mitbekommen, dass Du ein Bier getrunken hast. In dem Fall hätte ich Dir natürlich den Führerschein weggenommen und Dich mit der Autotüre k.o. geschlagen, um Dich zu schützen.

Kommentar von Andy, 10.10.2008 um 10:45 (UTC):
@tobi: Diebels Alt, Füchschen, Havana Club + Cola

Und auch ich habe mich am Spieltag (wenn auch nur Schlückchenweise) der Vernichtung des Fahrtbieres angenommen ... Stephan Du hattest Veltins,oder? Was ist denn eigentlich mit meinem Bier im Stadion?! Warsteiner stand zumindest auf der Bierbude ... aber was ich trinke scheint ja hier niemanden zu interessieren :-(

Kommentar von Tobi, 10.10.2008 um 09:13 (UTC):
Doch gebrochen hat nur einer...Schön. Möchte aber betonen, dass ich trotz meines Zustandes zwei der Biere auf dem Bild noch vernichtet habe (Jever + Schwelmer, das Jever sogar auf der Hinfahrt), da hatte ich irgendwie mehr Darmvertrauen als beim Döner. Der "Viva Colonia"- Text ging übrigens so: "...und wenn wa nix zum ficken ham dann gehn wa in den Puff!". Außerdem hat die nicht etwa die Nachnamen sondern die VORnamen der Spieler gekreischt! Z.B. "Chriiiiist!!" Oder "Caaaaaakir!!" Hätte von der Stimme eher erneut gebrochen als von dem holländischen Starkbier.

Kommentar von Tobi, 10.10.2008 um 08:41 (UTC):
Geht es beim Beer of Choice eigentlich nur um das, was auf der Fahrt getrunken wird, oder auch das, was die Passagiere noch im Blut hatten? Dann würde ich gern noch ergänzen: Tannen Zäpfle, Warsteiner, Schlösser Alt und wahrscheinlich noch vieles mehr (Dominik kann vielleicht helfen). Die Musik passt also, es gab sogar Sambucca Shots!

Kommentar von Thorsten, 09.10.2008 um 22:32 (UTC):
Und ich wollte schon losmoppern. Tagelang wird wegen des Berichts rumgeheult und dann verschlägt's allen die Tastatur.

Kommentar von Martin, 09.10.2008 um 21:51 (UTC):
Wie, übernehmen?

Kommentar von Andy, 09.10.2008 um 21:43 (UTC):
Fast 6 Stunden online und ich bin der erste ?! Aber das warten hat sich gelohnt Ich möchte aber gerne 2 Dinge klarstellen.

1.) Im Norden isst man Fisch
2.) Der Tankstellenpächter war eine (um dein wundervolles Bonmot der deutschen Sprache zu nutzen) nicht überwiegend hässliche junge und überaus freundliche Dame.

Ach so ... Lebensgefahr ?! Dann seid ihr noch nie mit meiner großen Schwester Auto gefahren .... oder Rikes Bruder

Martin, übernehmen Sie



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