Die kleine Welt des Herrn Mitkartoffel - 05.02.09 Stuttgarter Kickers (H)
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05.02.09, 21. Spieltag: Fortuna Düsseldorf - Stuttgarter Kickers 2:0 (1:0)

LTU arena, Düsseldorf, 9.125 Zuschauer

STARRING: Andy & Stephan

GUEST STAR: Uli

SITZFARBE: Sonnengelb

BEER OF CHOICE: Warsteiner & das F-Wort

CHEF DES LENKRADES: Stephan

WDR-Bericht
Spielbericht: 21. Spieltag: Fortuna Düsseldorf - Stuttgarter Kickers 2:0
Erlebnisbericht: "Der Anzug"
Der offizielle Stadionwurst-Test - Folge 71
Das Tagebuch des Scheiterns - Folge 48: "Sextaner-Blasen"
Kommentar-Box

Ahh ja. Donnerstag Abend. Fußball-Zeit. Moment mal. So ein Quatsch! Von wegen Fußballzeit, fängt man so eine Rückrunde an? Donnerstag Abend um 19:00h. Tja, schönen Dank Leverkusen. Die Strafe gab es aber am Samstag. Geholfen hat diese Maßnahme auch dem Rasen nicht. Donnerstag war er übel, Samstag katastrophal. Resultat: Für die Nationalelf am Mittwoch gibt es ein komplett neues Grün. Dort werde ich auch vor Ort sein, die lieben Kollegen vom Job mal in die Zauberwelt der LTU arena einführen. Einen Bericht davon verspreche ich aber gar nicht erst, komme ich doch mit diesem hier aufgrund gewisser Feierlichkeiten am Wochenende schon nicht nach. Heiliger Freizeitstress! Und das hat auch gleich Konsequenzen für das Erscheinungsbild der Berichte. Sie werden...gekürzt. Aber um nichts Wichtiges. Nur werden die Spielberichtspunkte: Personal, System und Taktik sowie Spielverlauf der lokalen Presse oder dem Kicker überlassen. Die unabhängigen, unbestechlichen und überparteilichen Mett-Mitkartoffel-Noten inkl. Einzelkritik bleiben aber erhalten.
Vielleicht noch ein paar kurze Punkte zum Sportlichen. Die Leistung gegen Stuttgart war okay und weit besser, als die Presse das Ganze gesehen hat. Normalerweise bin ich ja kritischer, aber was erwarten die Herren Jolitz & Co. denn von einem Spiel gegen einen Tabellenletzten? Das ist undankbar und selten ein glanzvoller Sieg. Wichtig ist, dass Stuttgart zu keinem Zeitpunkt des Spiels der Fortuna gefährlich werden konnte und wir unsere Hausaufgaben gemacht haben. Emden und Paderborn nicht, Unterhaching holt auf. Spannend bleibt es. Wir müssen also unbedingt gegen Burghausen nachlegen am nächsten Samstag. Aber das wird schon.

 





Eingewechselt: 70. Christ (3) für Sieger, 77. Gaus (-) für Jovanovic, 87. Costa (-) für Cebe - 46. Kettemann (5) für Rosen, 58. Parmak (5) für Härter, 77. Tunjic (-) für Kacani - Reservebank: Ratajczak (TW), Cakir, Heidinger, Kastrati - Huber (TW), Köpf, Kovac, Landeka.
Tore: 1:0 Terodde (10., Rechtsschuss, Vorarbeit Jovanovic), 2:0 Christ (76., Rechtsschuss, direkter Freistoß)
SR: Fischer (Leer), Note 3, hatte wenig zu tun. Die gelbe Karte für Rosen und Jovanovic bei der einzig heiklen Szene ging jeweils in Ordnung. - Zuschauer: 9125 - Gelbe Karten: Christ, Jovanovic - Rosen.
Spielnote: 3,5, kein Traummatch, aber ein paar gute Spielzüge der Gastgeber waren zu sehen.

Spieler des Spiels:
Ranisav Jovanovic



Einmal mehr zeigte Jovanovic, wie wichtig er momentan für das Team ist. Bereitete das 1:0 mustergültig vor und holte den Freistoß zum 2:0 heraus.


Einzelkritik:


Michael Melka - Note 3:
Ganz geruhsames Spiel. Kein einziger zu haltener Ball. Eine Faustabwehr und ein paar Flanken. Feierabend!

Clement Halet - Note 4:
Defensiv problemlos darf man gegen so einen offensivschwachen Gegner mehr Aktionen im Angriff erwarten. Nur die Seite verwalten und nicht ein (!) einziges Mal mit nach vorne gehen, ist zu wenig.

Robert Palikuca - Note 3:
Hat sich überraschend in die Mannschaft gespielt und sich zumindest auch nicht wieder herausgespielt. Weiß, was er kann und vor allem, was er nicht kann. Sicher.

Jens Langeneke - Note 3:
Nicht übermäßig gefordert gegen ganz schwache Stuttgarter Stürmer. Lockerer Abend.

Oliver Hampel - Note 4:
Besser, als gegen Essen aber immer noch nicht gut. Etwas höhere Fehlerquote als Halet, aber wenigstens ein paar Mal in Halbzeit Eins in der Offensive. Trotzdem noch nicht überzeugend.

Stephan Sieger - Note 2,5:
Von einem bösen Fehlpass abgesehen mit einer richtig guten, sehr bissigen Leistung. Zeigte auch etwas mehr Drang nach vorne als sonst. Weiter so!

Ahmet Cebe - Note 3,5:
Hatte schon nach wenigen Sekunden die Chance zur Führung, den mit viel Pfeffer geschossenen Ball hielt Salz aber glänzend. Danach manchmal sehr stark abgetaucht, aber insgesamt okay. Kann aber mehr.

Andreas Lambertz - Note 3,5:
Sehr durchwachsenes Spiel mit Licht und Schatten. Seine Topform hat er immer noch nicht, doch es geht aufwärts.

Olivier Caillas - Note 3:
Auch er nahm sich seine Auszeiten, sorgte aber zwischendurch immer für viel Wirbel auf der linken Seite.

Simon Terodde - Note 3:
Gerade in der ersten Halbzeit zeigte er durchaus Spielintelligenz und gute Kombinationen mit Jovanovic. Das Tor musste er machen, läuferisch auch in Ordnung.

Ranisav Jovanovic - Note 2:
Stach heraus. Für Stuttgart nicht zu bändigen. Führungsspieler.

Marco Christ - Note 3:
Die richtige Antwort auf sein Reservistendasein gab er mit dem Freistoß. Ansonsten fiel er aber weder negativ noch positiv heraus.

Marcel Gaus - Note - :
Bekam nach seinem Tor in Essen erneut eine Chance, hatte aber wenig Szenen.

Claus Costa - Note - :
Wütende Stimmen neben uns bei seiner Einwechslung, die die taktische Idee des Ergebnissicherns nicht verstanden hatten. Da half er dann auch mit.

Faztit:
Verdienter Sieg der durchschnittlichen Fortuna gegen ligauntaugliche Stuttgarter, die offensiv viel zu harmlos agierten.

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Immer wieder lustig der DFB. Wegen der Rasenschonung für Leverkusen und die deutsche Nationalelf durften wir also donnerstags ran. Sehr gewöhnungsbedürftig! Da ich auch direkt von der Arbeit kam und vormittags ein Meeting hatte, war sogar erstmals Anzug im Stadion angesagt. "Ich sehe Typen in Nadelstreifen und Geschäftemacherei ohne Ende". Herrlich, wie ein Satz eine ganze Spielerkarriere vernichtet hat. Naja, irgendwie auch selber schuld. Stephan wollte erstmals seine Liebste mit ins Stadion nehmen. Wie das bei Frauen aber nun einmal ist, kommt die Migräne gerne auf Bestellung, so dass schnellstmöglichst noch Ersatz gefunden werden musste. Meine Bürodrähte glühten, doch schließlich fand ihn Stephan in seinem ehemaligen Nachbarn Uli.



Wenn ich eines Tages zuhause meine Schränke verschiebe, sieht es darunter vermutlich auch so aus.

Der Einfachheit halber einigten wir uns auf Abholung am Stilwerk, was vor allem Andy als gegenüber arbeitender Person entgegenkam. Pünktlichst verließ ich die südkoreanischen Büroräume und fuhr zu besagtem Ort, nicht aber, ohne festzustellen, dass die Stadtbäckerei wirklich eine der schlechtesten Bäckereiketten überhaupt ist. Was mir da als Käsebrötchen und Laugenstange serviert wurde, war wirklich eine Frechheit. Zum Glück teste ich nur Bratwürste. Und weil das ein so guter Übergang ist, ziehe ich den Test jetzt ganz einfach vor.


Der offizielle Stadionwurst-Test
Folge 71
Heute:
LTU arena, Düsseldorf
Preis: 2,50 €

Langsam werden mir diese Zahlen unheimlich. Einundsiebzig. Puh. Da ist viel Fleisch die Röhre runter gegangen. Leider ist dieses Foto, von Andy gehalten (SHC), eher misslungen. Nur kann die Wurst die Röhre leider nur in Ausnahmefällen und selten im alten Zustand zurückgehen, so dass eine Wiederholung leider nicht mehr möglich ist. Zur Qualität: Sehr mäßig. Ich hasse es, wenn die Pelle zäh wie Leder ist. Und da dieser unschöne Fall eintrat, ist die ansonsten solide Wurst leider trotz allem unterdurchschnittlich.

Fazit: So viele Würste, so viele Schwankungen.


(2,5 von 5 Kartoffeln)





Stephans neuer Wagen ist für vier recht ausgewachsene Herren wie uns dann leider auch etwas grenzwertig bequem, Stichwort: Beinfreiheit. Ein schneller Transfer entschädigte aber für die Unannehmlichkeiten. Wir waren sogar recht früh vor Ort, was Andy und Uli zum waghalsigen Versuch einer Bratwurstverköstigung außerhalb des Stadions bei einem Ehepaar mit Standardgrill und ein paar Getränkepaletten verleitete. Sie sollten es büßen, als man ihnen für den Standard-Arena Preis ein paar beliebte Toastbrotscheiben in die Hand drückte. Dumm gelaufen!



Ein Urlaubstag verbraten für diese Leistung ihrer Mannschaft. Ebenfalls: Dumm gelaufen!

Als Nicht-Fahrer gönnte ich mir das rare Vergnügen eines Bieres. Beim gemeinsamen draußen rumfrieren, weil die Herren Raucher ihren Gelüsten folgen mussten, konnten wir einer Büroangestellten in den Räumen über uns sehr gezielt auf den Arsch starren, was von ihr minutenlang nicht bemerkt wurde. Sehr löblich, so vertieft in die Arbeit. Ich distanzierte mich aber ausdrücklich vom Verhalten des Rests und schaute extra woanders hin. Im Innenraum nahmen wir dann unsere Lieblingsplätze im Balkonbereich ein. Sehr schön. Leider machte sich während des Spiels ein altbekanntes Phänomen bemerkbar.

Das Tagebuch des Scheiterns - Folge 48: "Sextaner Blasen"

Vorher wenig gegessen, kalte Temperaturen, kaltes Bier. Was als Markenzeichen Andys gelten muss, zeigte sich in gleichen Ausmaßen auch bei Uli. Häufiger wurden die Räumlichkeiten aufgesucht, was im Verpassen von Tor Nr. 2 bei Uli mündete. Und auch ich konnte mich dem Zusammenspiel der Kräfte nicht erwehren. "Wenn einem die Natur so kommt...", heißt es in Georg Büchners Woyczeck und das bringt es doch schön auf den Punkt. Mein Timing war aber besser, wenn auch nicht perfekt. Einmal in der Halbzeit und einmal nach dem Spiel, wobei die Nachspielzeit mir hier wirklich alles abverlangte. Schön, ein Tagebucheintrag übers Pinkeln. Geht es niveauärmer? Bestimmt...


Flug 714 nach Sydney hat leider 20 Minute Verspätung. Analog zum Heinzer sollten vielleicht einzelne Tribünen nach Begriffen aus der Fliegersprache benannt werden. Unsere Heimtribüne ist die boarding time. Die V.I.P.s sitzen immer auf der Autopilot.

Na, habt Ihr die Tim & Struppi Anspielung gerade gefunden? Fein. Ihr werdet mich jetzt hassen. Doch das war es leider schon nach all der Wartezeit. Aber zeitlich ist momentan einfach nicht mehr drin. Heute kommt bereits Burghausen. Rechnet also im Laufe des nächsten Monats mit dem Bericht. Als Entschädigung noch ein paar Impressionen. Bis dann! Euer Professor Bienlein



Ein Schattenbus für einen Schattenverein


Schnell wie der Wind: Marcel Gaus


Naja, Leverkusen wird nach dieser Rückrunde kaum seine Fanzahlen verdoppeln


Tür zu, es zieht!


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14.02.2009






Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Tobi, 16.02.2009 um 16:44 (UTC):
"Den mit viel Pfeffer geschossenen Ball hielt Salz aber glänzend" - dieser Satz gab dem Bericht zusätzliche Würze. Ich bin übrigens ein grosser Befürworter der Donnerstag-Spiele, weil ich die hier wunderbar von der Arbeit im liveticker verfolgen kann. Genauso übrigens wie das Länderspiel BRD-NOR live im US-amerikanischen TV. Die Amis kennen sich eben im Fussball aus und haben den Riecher ür die wirklich großen Spiele!

Kommentar von Martin, 14.02.2009 um 16:15 (UTC):
Sehr schön, Stichwort: Beinfreiheit! Hat man eigentlich nur bei alten Modellen der Marke Mercedes, meist mit Bandequipment-Anhängern auf norddeutschen Bundesautobahnen anzutreffen.



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