Die kleine Welt des Herrn Mitkartoffel - 02.09.06 1.FC Magdeburg (H)
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02.09.06, 6. Spieltag: Fortuna Düsseldorf - 1.FC Magdeburg 3:1 (0:0)

Paul-Janes-Stadion, Düsseldorf

GUEST STAR: Martin

Na, das sieht doch gut aus. 7 Punkte aus den letzten drei Spielen und ein hochverdienter 3:1 Erfolg gegen die biedere Mannschaft aus Magdeburg. Vor allem deren Fans haben mir leider mit ihrem (vorbildlichen, aber monotonen) Support leider echt Albträume bereitet: "Vorwärts, Magdeburger, Jungs!" Und das 90 Minuten, Respekt! Hat aber natürlich nichts geholfen. Warum (Journalistische Überleitung), erfahrt ihr im sportlichen Teil. Danach gibt's den üblichen Teil über's Drumherum. Und NEU NEU NEU, einen Hinweis über die mich begleitenden Personen gibt's ab sofort auch oben unter GUEST STAR, in diesem Fall war's der Martin, der freundlicherweise auch meine Wurst für's Foto gehalten hat .


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 Eingewechselt: 80. Adewumni (-) für Heeren, 88. Pusic (-) für Wolf, 90. Costa (-) für Lambertz - 46. von der Weth (4) für Kullmann, 55. Manai (3,5) für Pientak, 72. Kukulies (-) für Neumann - Reservebank: Kronholm (TW), Eraslan, Czajor - Rothe (TW), Otte, Loth, Kubis
Tore: 1:0 Albertz (50., direkter Freistoß ), 2:0 Cebe (54., Rechtsschuss, Vorarbeit Kruse), 2:1 von der Weth (58., Rechtsschuss, Manai), 3:1 Podszus (90.+3, Kopfball, Anfang) - Chancenverhältnis: 13:3 - SR: Kinhöfer (Herne), Note 2,5, souveräne Leitung, mitunter aber etwas kleinlich - Zuschauer: 6454 - Gelbe Karten: Podszus - Habryka
Spielnote: 4

Spieler des Spiels:
Markus Anfang

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Ein Einstand nach Maß! Tolle Übersicht und Ballsicherheit. Leitete das 2:0 mit ein, bereitete das 3:1 vor.

Einzelkritik:

Patrick Deuß - Note 3
Hatte insgesamt nicht viel zu tun. Leichte, altbekannte Schwächen bei Rückpässen.

Henri Heeren - Note 4
War das fehlende Training durch seine Achillessehnenverletzung anzumerken. Wenig konstruktives nach vorne, aber defensiv ordentlich.

Hamza Cakir - Note 3,5
Insgesamt aufmerksam gegen die offensiv harmlosen Magdeburger. Ließ aber mit Langeneke zusammen von der Werth beim 2:1 davonziehen.

Jens Langeneke - Note 3,5
Verschuldete mit Cakir zusammen das Gegentor, ansonsten aber ordentlich.

Tim Kruse - Note 3
Defensiv überzeugend immer wieder mit Bällen ins Niemansland, dafür aber mit herausragender Vorarbeit bei Cebes 2:0

Denis Wolf - Note 4
Geschwächt durch eine Erkältung unter der Woche gelang ihm nicht so viel auf rechts. Ist aber dank seiner Schnelligkeit inzwischen auch an schlechten Tagen immer eine Gefahr für gegnerische Abwehrreihen.

Andreas Lambertz - Note 3,5
Teilte sich mit Anfang die Rolle im zentralen Mittelfeld. Dabei weniger auffällig als sein Nebenmann, aber keineswegs schlecht.

Markus Anfang - Note 2,5
Sehr ballsicher, mit tollen Pässen und guter Übersicht. Zwar war ihm die fehlende Spielpraxis noch anzumerken, dennoch mit einem Assist. Könnte der Motor des Düsseldorfer Spiels werden.

Jörg Albertz - Note 3
Ordentliche Leistung auf links, arbeitete auch gut nach hinten. Hatte Glück beim Freistoß, dass er noch abgefälscht wurde und so ins Tor ging.

Ahmet Cebe - Note 3
Arbeitete viel, immer wieder mit gelungenen Aktionen. Nahm sich durch unnötige Fouls meist selbst gute Möglichkeiten. Souverän eingeschoben beim Tor.

Marcel Podszus - Note 3,5
Besser und auffälliger als zuletzt. Setzte ein ums andere Mal auf unnachahmliche Art Mitspieler ein. Vergab aber drei 100% Chancen, bevor er die Flanke von Anfang in der Nachspielzeit dann doch noch per Kopf ins leere Tor verwandeln konnte.

Yusuf-Muri Adewumni - Note -
Kam in der 80. Minute für Heeren. Holte einen Freistoß heraus, vergab aber kurz vor Schluss eine 100%ige Möglichkeit als er eine flache Hereingabe aus drei Metern übers leere Tor schoss.

Ivan Pusic - Note -
Kam in der 88. Minute für den entkräfteten Wolf. Konnte sich nicht mehr in Szene setzen.

Claus Costa - Note -
Kam in der 90. Minute für Lambertz. Freute sich über die Auflaufprämie.

Personal:
Aus Verletzungs- bzw. gesundheitlichen Gründen fehlten der Fortuna Barth, Palikuca, Krecidlo, Canale und Feinbier. Dafür gab Markus Anfang sein Ligadebüt für die Fortuna. Er spielte zusammen mit Lambertz im zentralen Mittelfeld. Langeneke rückte für Barth zurück in die Abwehr, Cebe neben Podszus in den Sturm. Heeren über seine rechte Verteidigerposition aus dem Dresdenspiel. Trainer Dirk Heyne veränderte sein Team nach dem Sieg gegen Osnabrück nur auf einer Position: Kallnik verstärkte das Mittelfeld für Stürmr Kubis.

System und Taktik:
Die Fortuna spielte erstmals mit einem klassischen 4-4-2. Anfang und Lambertz teilten sich dabei Defensiv- und Offensivaufgaben im Mittelfeld. Magdeburg setzte diesmal auf eine Dreierabwehr, und eine Dreierkette im Mittelfeld mit größtenteils defensiven Aufgaben. Die beiden Außen zogen sich bei Bedarf zu einer Fünferabwehr zurück. Vorne sollte Müller den einzigen Stürmer Kullmann unterstützen. Insgesamt war Magdeburg ganz auf Defensive eingesteilt, suchte den Erfolg in Kontern. Düsseldorf hingegen versuchte vor allem über Anfang den Gegner direkt unter Druck zu setzen.

Spielverlauf:
Düsseldorf riss von Anpfiff an das Zepter an sich, ließ Magdeburg nicht ins Spiel kommen. Die Gäste standen zwar defensiv überzeugend, schafften es aber ihrerseits nicht, Offensiv Akzente zu setzen. Trotz drückender Überlegenheit gelang es der Fortuna aber kaum Chancen zu kreieren, und wenn, wurden sie kläglich vergeben (Podszus). Dies hätte sich beinahe gerächt als Müller mit der ersten Magdeburger Chance kurze vor der Pause nur den Aussenpfosten traf. So ging es mit einem 0:0 in die Pause.  In der zweiten Hälfte dann das gleiche Spiel. Fortuna ging durch Albertz' abgefälschten Freistoß in Führung. Und baute diese sogar durch den besten Angriff des Spiels über Anfang und Kruse mit 2:0 in Führung (Cebe). Kurzzeitig drehte die Fortuna stark auf vom Druck befreit, doch eine Unaufmerksamkeit von Langeneke und Cakir, die von der Weth davonlaufen ließen, brachte Magdeburg zurück ins Spiel. Dennoch schaffte es Magdeburg nicht, weitere große Chance mit Ausnahme eines Kopfballs nach einem Eckball heraus zu spielen. Die Fortuna dagegen hatte immer wieder gute Kontermöglichkeiten, die aber allesamt kläglich vergeben wurden (Podszus, Adewumni). Podszus' 3:1 mit dem Schlusspfiff nach tollem Solo von Markus Anfang sorgte dann aber auch auf dem Papier für klare Verhältnisse.

Fazit:
Ein hochverdienter Sieg für die in allen Belangen überlegenen Fortunen, die die Partie durch Unkonzentriertheiten und mangelnde Chancenverwertung unnötig spannend machen.



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Drei Punkte gegen Magdeburg und wir sind wieder im Geschäft. Obgleich eine derartige Konstellation von ganz besonderem Vorteil für viele Mannschaften wäre, ist sie - so zeigt es die Vergangenheit - doch von ganz besonderem Nachteil für die Fortuna, die es wie niemand sonst schafft, in den entscheidenen Spielen zu versagen. Aber optimistisch, wie ich die Dinge nun einmal angehe, schien ein Sieg gegen den Aufsteiger Magdeburg durchaus realistisch. Den Martin konnte ich auch noch überzeugen, so dass ich nicht alleine hin musste, sah doch eigentlich ganz gut aus. Am Stadion vorbeigefahren und das riesige, fast dresdenwürdige Polizeiaufgebot begutachtet, fand man sich dann auch schnell im Paul-Janes-Stadion ein, das abermals als Spielstätte herhalten musste, weil in der LTU-Arena die Live-Oper Aida aufgeführt wird. Nun gut. Als erstes dann die Wurst probiert und daher haben wir hier auch schon:


Der offizielle Stadion-Wurst-Test
Heute:
Paul-Janes-Stadion, Düsseldorf

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Eins ist klar. Ich kenne diese Wurst seit vielen, vielen Jahren. Und sie ist normalerweise eine der besten Würste, die ich so kenne. Normalerweise jedenfalls. Und jetzt begibt es sich, dass ich zum Stadion-Wurst-Test komme, und ich kriege die schlechteste Wurst hier in Flingern vorgesetzt, die ich hie je gegessen habe. Mir blutet das Herz, aber meine journalistische Integrität und die Tatsache, dass mit Martin ein Zeuge vor Ort war, verbietet mir hier eine beschönigende Wertung abzugeben. Vielleicht hat es ja auch damit zu tun, dass das "Schlemmerhäuß'l" vor zwei Wochen noch gebrannt hat, aber diese Wurst hatte kaum Geschmack und war vor allem nicht sehr heiß, weil sie warm gehalten worden war. Freunde, das ist doch kein Burger! Zusätzlich ist das Brötchen dann auch noch durchgebrochen. Nee, lecker war das nicht. Es tut mir echt leid, aber das ist nicht einmal die Bronzemedaille!
Fazit:
Mit Mühe gibt es zwei Kartoffeln. Aber Leute, ich weiß, Ihr könnt es besser! Beim nächsten Heimspiel am Broich bin ich wieder hier und dann will ich wieder eine vier Kartoffel-Wurst essen.

ein Bildein Bildein Bildein Bildein Bild
2 von 5 Kartoffeln (wohlwollend)

Das fing ja nicht so gut an. Aber irgendwie ging sie dann auch runter. Nach Prügeleien auf der Haupttribüne - warum auch immer - gab es noch eine Suchmeldung. Der kleine Yannick oder so war auf der Suche nach seinem Vater und konnte auf Uwe Weidemanns Trainerstuhl abgeholt werden. Ein vielleicht verhängnisvoller Fehler, denn in Zukunft werden hunderte von Kindern absichtlich "verloren gehen", nur um auf dem Trainerstuhl sitzen zu können. Oder Väter stiften ihre Kinder an, um selbst in die Nähe dieses heiligen Sitzmöbels zu gelangen. Immerhin ist es nicht mehr der Thron mit der Aufschrift eines beliebten Klebemittels eines vergangenen Trainers der Fortuna.


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Einige Gratisseher kommen auf immer aufwendigere Ideen. Hier links
oben zu sehen ein Mitglied dieser Zunft, das es mit Kran und Kamera
probiert.


Das Spiel verlief dann indirekt proportional zum Wetter. Es war schön, folglich gab's einen müden (Spät)sommerkick. Tja, zuletzt in Dresden hatte es noch geregnet! Magdeburg war so unglaublich harmlos, ihre Fans waren umso auffälliger. Zum einen, weil sie sich von ein paar auf Albertz beim Eckball geschleuderten Feuerzeugen zu benehmen wussten, was vor dem Hintergrund des Dresden-Berichts bei unseren Ostdeutschen Landesgenossen nicht immer eine Selbstverständlichkeit ist, zum anderen aber, weil sie in einer unglaublichen Penetranz 90 Minuten nur einen einzigen Fangesang zum Besten gaben: "Vorwärts, Magdeburger Jungs!". Und das die ganze Zeit, ich habe es jetzt, wo ich diesen Bericht schreibe immer noch im Ohr. Arggh!


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Man muss es doch einfach gerne haben, dieses pittureske kleine Stück
Stadion. Böse Zungen sprechen aber gelegentlich von der
"Weder-Fisch-noch-Fleisch-Sportanlage".

Insgesamt lief dann aber doch alles nach Plan, das übliche zum Sieg Zittern inklusive. Aber gut, das kennt man nicht anders. Spaßig war noch ein älterer angegrauter Herr zwei Reihen vor uns, der dann doch zu leicht cholerischen Anfällen in den unmöglichsten Situationen neigte. Da wurde ein Ball zum Einwurf rausgehauen und der EIGENE Spieler erst einmal als "Arschloch" und "Versager" tituliert. War teilweise interessanter als das Spiel selbst. Vermutlich hat er sich sogar drüber geärgert, dass sie gewonnen haben.


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Nach getaner Arbeit erst einmal Applaus abholen. Wäre vielleicht auch
mal ne Idee für andere Jobs. "Chef, ich hab' das Formular fertig!"
"Super! Leute kommt doch mal kurz zusammen.Herr Meier hat das
Formular fertig." (Applaus. Jubel. La-Ola-Welle. Raupe)

So ging es dann letztendlich mit einem guten Gefühl nach Hause. Der letzte Eindruck, und das war ein Tor, überwiegt dann doch. Am Freitag wird es dann jetzt ernst. Nur noch vier Punkte Rückstand auf Platz 1 hat die Fortuna und ein Spiel weniger. Und dann geht es doch tatsächlich zum Spitzenreiter nach Wuppertal (Wer hätte das gedacht? ). Da verlieren wir zwar praktisch immer, aber die Tatsache, das Wuppertal auf Platz 1 steht, zeigt ja, dass in dieser Saison scheinbar nichts ist wie sonst. Wir melden uns auf jeden Fall aus dem Zoostadion und allen Anschein nach werde ich auch dort vor Ort mindestens einen GUEST STAR (Wer kann das wohl sein? ) begrüßen dürfen. Right on!


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02.09.06
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