Die kleine Welt des Herrn Mitkartoffel - 03.03.07 Dynamo Dresden (H)
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03.03.07, 24. Spieltag: Fortuna Düsseldorf - 1.FC Dynamo Dresden 1:1 (0:1)

Hinspiel-Bericht

LTU arena, Düsseldorf, 18.035 Zuschauer

GUEST STARS: Andy, Kia, Martin, Tobi & zwei Kollegen aus Trier

SITZFARBE: Grau


Hmm, also mal sehen: Ein Unentschieden, das sich anfühlt wie eine Niederlage. Hatten wir letzte Woche in Erfurt. Ein Unentschieden, das sich anfühlt wie ein Sieg. Das hatten wir Samstag. So frage ich doch jetzt mal leicht philiosophisch in die Runde: Wann, ja wann fühlt sich ein Unentschieden mal wie ein Unentschieden an? Ich komme mir schon vor wie Waldi Hartmann. Der neigt auch dazu, Unentschieden immer als Sieg oder Niederlage einzustufen. Da gibt es einige Beweise in den Werken des guten Herrn Zeiglers. Ist wohl eine Folge der Amerikanisierung unserer Gesellschaft. Unentschieden sind in den US und A ja unter Androhung von Strafe verboten. Im Aufstiegskampf theoretisch auch. Das Problem ist nur, dass die Konkurrenz (An dieser Stelle: Herzlich Willkommen im Aufstiegskampf, FC St. Pauli!) sich von gerade angesprochenen Hamburgern mal abgesehen dazu entschlossen hat, entsprechende Ausrutscher eben nicht zu sanktionieren. Ne Art Selbstjustiz wohl. Aber gut, wir nehmen es, wie es ist: Auch aufgrund des ein oder anderen Spielausfalls stehen wir wieder auf einem Aufstiegsplatz. Den direkten Konkurrenten Dresden, der nicht eine Sekunde wie ein direkter Konkurrent hier aufgetreten ist, haben wir auf Distanz gehalten. So weit, so gut. Müssen wir die 3 Punkte eben in Magdeburg holen, hilft ja alles nichts. Lest hier aber erst einmal, warum Dresden scheiße ist und Fortuna super. Erst seriös und dann total in Quatsch. Achja und noch was für Dresden und die ganzen anderen Konkurrenten: "WIR SIND UNBESIEGBAR!" Merkt Euch das gefälligst!

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Eingewechselt: 60. Cebe (2,5) für Canale, 80. Pusic (-) für Kneißl, 87. Wolf (-) für Albertz - 46. Stocklasa (4,5) für Votava und Koejoe (6) für Vorbeck, 90. Lerchl (-) für Ludwig - Reservebank: Deuß (TW), Loukil, Costa, Böcker - Horvat (TW), Koch, Hensel, Dworrak.
Tore: 0:1 Vorbeck (23., Rechtsschuss, Vorarbeit Orman), 1:1 Wolf (90. + 4, Kopfball, Feinbier)
Chancenverhältnis: 16:2 - Eckenverhältnis: 13:2 - SR: Kinhöfer (Herne), Note 2,5, Hatte die schwer zu leitende Partie gut im Griff und pfiff (angemessen) großzügig, hätte aber schon in der ersten Hälfte die ein oder andere Karte verteilen müssen - Zuschauer: 18035 - Gelbe Karten: Feinbier, Cebe, Palikuca - Ludwig, Knackmuß, Herber, Koejoe -
Gelb-Rote-Karte: Hauser (69.)
Spielnote: 2

Spieler des Spiels:
Oliver Herber


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Ihm allein hatte Dresden es zu verdanken, dass sie nicht ihre höchste Saisonniederlage kassierten. Überragende Reflexe und Paraden, lediglich kleine Schwächen bei Flanken und vor allem bei Abschlägen trübten das Bild.

Einzelkritik:

Kenneth Kronholm - Note 3
Machtlos beim Gegentor, ansonsten nicht geprüft. Spielte aber immer gut mit und überzeugte durch Präsenz und positive Körpersprache.

David Krecidlo - Note 3,5
Wie immer fleissig und dynamisch auf seiner Seite, nutzte die Räume, die ihm die Dresdner ließen, gut, aber mit miserablen Flanken, von denen keine einzige ankam.

Hamza Cakir - Note 2,5
Verlor praktisch keinen Zweikampf, sehr souverän in der Abwehr, vielleicht etwas zu zögerlich vor Ormans Flanke zum 0:1.

Robert Palikuca - Note 3,5
Ähnlich zweikampfstark wie Cakir, ständig präsent. Kam allerdings bei Ormans Flanke zu spät als Vorbeck abstaubte. Koejoe gewann keinen einzigen Zweikampf in Hälfte Zwei gegen ihn.

Yusuf-Muri Adewunmi - Note 5
Mühte sich auf ungewohnter linker Verteidigerpoition. Gewann einige Kopfballduelle, verlor den Ball aber zu häufig in der Offensive und war wegen fehlenden Defensivdenkens ein ständiger Unsicherheitsfaktor in der Abwehr.

Oliver Barth - Note 2,5
Überragend in den ersten 30 Minuten, gewohnt zweikampfstark dazu mit klugem Aufbauspiel und mehreren gefährlichen Distanzschüssen. Sein abgefälschter Befreiungsschlag leitete allerdings den Rückstand ein.

Andreas Lambertz - Note 4
Wirkte ohne Anfang an seiner Seite etwas gehemmt, wenig Dribblings. Spielte unauffällig, der läuferische Einsatz war aber wie immer vorbildlich.

Giuseppe Canale - Note 3,5
Zeigte eines seiner besseren Spiele, war sehr ballsicher, aber mit zu wenig klugen Pässen in der Offensive auf der Spielmacherposition.

Jörg Albertz - Note 2,5
Sicherlich der Dreh- und Angelpunkt des Düsseldorfer Offensivspiels, wurde gerade in der kritischen Situationen immer von seinen Mitspielern gesucht. Sein Spiel hatte Hand- und Fuß, die Standards waren aber mangelhaft.

Sebastian Kneißl - Note 5
Ein unglückliches Startelfdebüt. Fand keine Bindung zu seinen Mitspielern. Entschied sich immer für das Falsche, lief sich zu haüfig fest, war nicht torgefährlich.

Marcus Feinbier - Note 3,5
Sehr ballsichere Anspielstation in der Offensive, aber nicht so torgefährlich wie zuletzt. Holte mit seiner Routine mehrere Freistöße heraus. Vergab kläglich frei vor Herber kurz vor Schluss, bereitete aber den Ausgleich mit einem guten Eckball vor.

Ahmet Cebe - Note 2,5
Kam in der 60. Minute für Canale. Brachte frischen Wind durch gute Dribblings. Überragende Vorarbeit vor Feinbiers und Cakirs Großchance.

Ivan Pusic - Note -
Kam in der 80. Minute für den schwachen Kneißl. Geburtstagskind. Mit zwei Direktabnahmen, eine ins Fangnetz, die andere kam brandgefährlich und konnte von Herber gerade noch zur Ecke geklärt werden.

Denis Wolf - Note -
Kam in der 87. Minute für Albertz. Verwandelte Feinbiers Ecke per Kopfball Bogenlampe ins lange Eck zum hochverdienten 1:1.

Personal:
Trainer Uwe Weidemann musste neben dem gesperrten und verletzten Heeren, den verletzten Podszus und Eraslan und den grippekranken Langeneke und Anfang auch auf sich selbst wegen einer Grippe verzichten. Für ihn coachte Uwe Klein. Der brachte Adewunmi auf der linken Verteidigerposition, Kneißl im Sturm und Canale im Mittelfeld. Barth und Palikuca kehrten nach ihren Sperren zurück. Trainer Norbert Meier brachte im Vergleich zum 0:1 gegen Osnabrück Herber im Tor für den Magen-Darm-grippekranken Berbig sowie Votava für Stocklasa und Hauser für Koejoe.

System und Taktik:
Mit Barths Rückkehr setzte die Fortuna wieder auf ein 4-4-2 mit Raute. Canale spielte zentral hinter den Spitzen. Dresden setzte auf ein fast rein defensives 4-4-2, dass nach der überraschenden Führung zu einer Art 10er Abwehrkette wurde.

Spielverlauf:
Von der ersten Minute an zeigte die Fortuna, dass sie den Dresdnern in allen Belangen überlegen war. Schon nach drei Minuten zwang Barth mit einem Weitschuss Herber zu einer Glanzparade. In der Folgezeit spielten sich sämtliche Spielszenen in der Dresdner Hälfte ab. Herber konnte sich bei diversen Großchancen der Düsseldorfer auszeichnen, die allein im ersten Durchgang ein Eckenverhältnis von 8:1 Ecken aufwiesen. Vor allem Albertz und eben genannter Barth wussten in dieser Phase zu gefallen. In der 23. Minute landete ein abgefälschter Befreiungsschlag von Barth bei einem Dresdner dessen Weiterleitung Canale so unglücklich abfälschte, dass Orman durch Zufall an den Ball kam und vollkommen frei Vorbeck in der Mitte bedienen konnte. Die Führung gab Dresden aber keine Sicherheit, es spielte wieter nur Düsseldorf. Dresden fiel nur durch unnötiges Foul- und Zeitspiel schon in der ersten Hälfte auf. Schiedsrichter Kienhöfer hätte in dieser Phase vielleicht mit der ein oder anderen Karte einiges davon unterbinden können. In Hälfte Zwei beschränkte sich Dresden entgültig auf die Defensive, konnte aber nicht verhindern, dass die jetzt ein wenig nachlassenden Düsseldorfer dennoch zu Chancen kamen. Nach Hausers verdientem Platzverweis befanden sich zwanzig Minuten lang sämtliche Feldspieler in der Dresdner Hälfte, doch sämtliche Chancen wurden teilweise kläglich vergeben. Praktisch mit dem Schlusspfiff fiel dann aber noch der verdiente Ausgleich durch Wolf.

Fazit:
Noch kein Gegner hat sich in der LTU arena so schwach präsentiert. Nur Herber verhinderte ein Dresdner Desaster. Düsseldorf war in allen Belangen überlegen, legte aber eine katastrophale Chancenverwertung an den Tag. Dresden hatte keinen Punkt verdient.



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Wie hieß es vor einiger Zeit in der Sprite-Werbung? "Image ist nichts, Durst ist alles!" Tja, stimmt nicht so ganz, zumindest wenn man die ach so sympatischen Fans des 1.FC Dynamo heranzieht. Zurecht besitzt man vielleicht deutschlandweit den schlechtesten Ruf aller Fanszenen, uneingeschränkt meiner Meinung nach. Und ich kenn' se doch alle, meine Pappenheimer! Mit den Dresdnern (Heißt es eigntlich Dresdnern oder Dresdenern??? Ne ähnliche Frage gab es bei mir schon letzte Saison mit den Einwohnern der beschissenen Stadt Jena. Damals einigte man sich auf "Jenaken") - so soll ich den Satz nach der langen Klammer jetzt wirklich noch zuende schreiben? Nee, oder? Da müsst Ihr nur wieder vorne den Anfang suchen, darum fange ich ihn einfach erneut an. Mit den Dresdnern (heißt es eigentlich - schsch, Ruhe jetzt!!) habe ich ja so meine eigenen Erfahrungen bereits gemacht, ende August beim Hinspiel. Wer die Ereignisse damals nicht mehr im Hirn hat oder noch gar nicht gelesen oder einfach einen grandiosen Auswärtsbericht rezipieren möchte oder einfach Langeweile hat, für all die hier noch mal ein exklusiver Link:

Exklusiver Pay-Web Link zum Dresden-Erlebnisbericht egal ob bekannt oder nicht, definitv grandios und echt was gegen Langeweile

Das Wort "exklusiv" erscheint mir in letzter Zeit auch ein wenig häufig genutzt, aber wenn's "in" ist, kann sich natürlich auch so eine hippe Seite wie diese hier da nicht verschließen. Für die jungen Leute, Ihr versteht. Achso, in diesem Sinne auch: Hi Kids! Zieht Euch das hier jetzt mal rein! Aber genug Quatsch gemacht, zurück zum Thema. Nach diesem Bild.

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Na, hab' ich zuviel versprochen? Nö, oder? Hab' ja schließlich auch nur ein Bild versprochen. Aber eigentlich ging's ja um die Dresdner. Meine Auswärtsfahrt letztes Jahr - um das jetzt mal für all die Lesefaulen hier zusammen zu fassen - war gelinde gesagt: interessant. Habe mich selten weniger willkommen bei einem Verein gefühlt als dort. War seltsam! Viele Klischées (Gewaltbereit, alles Nazis) wurden leider bestätigt, weshalb dieses Image der gewaltbereiten Schläger Idoiten aus den Ostprovinzen leider der eigenen Erfahrung nach zutrifft. Natürlich haben die auch Kerls und Mädels die recht gesund im Kopp sind, leider übertünscht der große Nazi-Mob diese ordentlich Klientel um einiges. Einer der großen Höhepunkte fand dann letzte Eoche vor den Kameras des MDR statt, als eine Gruppe von rund 50 vermummten Lebensversagern zum Training ihrer eigenen Mannschaft stolzierten und denen Gewalt anboten als Gegenleistung für nicht ganz so überzeugende Auftritte in letzter Zeit. Guter Deal, dum nur, wenn sich die eigenen Spieler daraufhin überlegen, gar nicht anzutreten. Aber keine Sorge, es wurde ja gespielt, wie ihr oben gelesen habt. Obwohl es sicherlich lustig wäre, hätte ich mir den Kram oben einfach nur ausgedacht.

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Dresdner auf dem Weg zur Arbeit.
Das Modell gibt es auch als "Gewalt ist keine Lösung" (Ladenhüter) und "Ohne Zähne trinkt es sich besser"  (Bestseller) - Versionen.

So ticken als unsere "Freunde" aus Sachsen. Und wiir haben uns heute noch gar nicht über den Akzent lustig gemacht. Das wäre mir auch eindeutig zu platt. "Aber was hat das eigntlich alles mit Fortuna zu tun?" ,werdet Ihr hoffentlich laut an dem Ort aufschreien, an dem Ihr das gerade lest. Nun ich will es Euch verraten, meine sehr, sehr jungen Padawane. Dies ist der Versuch einer Rechtfertigung für die Tatsache, dass diesmal nur 18.035 Zuschauer das Spiel der Fortuna sehen wollten. Blamabel, ganz eindeutig. Die Lachnummer der Republik, ich weiß, ich weiß. Aber es war nun einmal so, dass die Bilder in der Woche vor dem Spiel durch den Äther liefen und ihr werdet jetzt schon sagen - ok, langsam wird ein Schuh draus (Eine meiner neuen Lieblingsredewendungen, wollte ich unbedingt im Bericht verwenden). Der ein oder andere Familenvater wird seine Kinder dann doch lieber auf einen Spaziergang mitgenommen haben und auch die Fortuna zollte dem Ganzen Tribut, indem sie den Familienblock in den Südtribünen Oberrang verlegte, die Dresdner weit weg vom Spielfeld im Nordtribünen Oberrang Platz nehmen mussten. Da ließ sich unser freund und Helfer (nein, nicht Spiderman!), die Polizei, nicht lumpen: 700 Hundert Kleinsoldaten waren mal kurz am Samstag im Einsatz. Lustig, dass die einzigen beiden Festnahmen während des Spiels zwei sich prügelnde Düsseldorfer waren. Genau zwei Reihen vor uns im übrigen. Toll! Und das Stadion ist jetzt auch vollgeblutet! Hier übrigens der Polizeibericht. Das ist ein Service hier!

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Der Blick auf den Dresdner Mob lenkt leider wieder einmal nicht stark
genug von unseren peinlichen bunten Sitzen ab.

 Unsere eigene Anfahrt war dieses Mal auch ein wenig chaotisch, da Andy noch Skigymnastik hatte und Tobi und Kia noch saufen mussten. Seine Trierer Kollegen kamen aber auch pünktlich, Martin war schon ab Holthausen mein Fahrgast und eigentlich war das Abholen von Tobi und Kia vor dem Füchschen insgesamt schon sehr stilecht. Die Parkplätze gleichen bei so herrlichen Wetter wie am Samstag leider auch mehr nem Offroad-Pacour, seit geraumer Zeit wird da auch schon dran gewerkelt, nur freigegeben sind die neuen zementierten (Weg mit der scheiß Natur!) Parkplätze leider noch nicht. Kleiner Hinweis, Eurer wütender Mob! (Hihi!). Insgesamt waren wir recht früh dran und leider habe ich schon wieder vergessen, mal die neuen Kassenhäuschen und Eingänge zu knipsen. Schande über mich! Aber so war natürlich ausgiebig Zeit für...nein ich mach's noch etwas spannend. Noch ein Foto zuerst.


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Plumps, plumps, plumps, der Plumpssack geht herum.
Wer sich umdreht oder lacht, kriegt den Buckel voll gemacht.


Und jetzt sofort in den Bratwursttest gehen? Na, ich weiß ja nicht. Hab' ich denn sonst nichts zu berichten? Keine Schlägereien, hässliche Menschen oder nicht nummerierte Geldscheine? Na gut, dann hätte ich gern ein paar Höschen!


Der große Stadionwurst-Test
Heute:
LTU arena, Düsseldorf, und schon wieder draußen
Preis: 2,50€
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Sowohl Himmel als auch Wurst waren am Samstag dunkel. (Mit diesem Satz werde ich dieses Jahr den Literaturnachwuchswettbewerb gewinnen). Jedenfalls ist das Foto irgendwie dunkel geworden. Übrigens, gehalten von der zauberhaften Kia. Sicherlich habt Ihr bereits gemerkt, dass ich wieder draußen beim Bratwurstmann, der diesmal eine Frau war, war. (Und mit diesem Satz werde ich den Literaturnachwuchspreis wieder verlieren). Der Grund ist folgender. Ich habe die Hoffnung nicht aufgegeben, meinen zweitliebsten Verein nach der Fortuna, den aus Wuppertal, von der Wurstranglistentabellenspitze zu verdrängen. Der einzigen Wurst in der LTU arena, der ich das zutraue, ist die Outdoor-Wurst. Tja, aber hat es dieses Mal gereicht. Leider nicht. Die Wurst an sich war gar nicht schlecht. Ein bischen zu dunkel in der Zubereitung für einen Spitzenplatz vielleicht. Richtig mies war aber das kanutschige Gummibrötchen. Wie Ihr wisst, meine Kriterien sind streng. Und so ein Brötchen gehört eben zum künstlerischen Gesamtkonzept einer solchen Wurst. So einfach ist das! Und daher geht meine ewige Suche weiter. Mal schauen, wie die nächste Woche in Magdeb....upps, jetzt hätte ich beinahe schon verraten, was erst am Ende des Berichts enthüllt werden soll. Also, Ihr habt nichts gelesen! Zurück zur Wurst, da fehlt noch das Fazit.
Fazit:
Das Brötchen begräbt alle Hoffnungen auf vier Kartoffeln. Aber vermutlich hätte es auch mit einem Super-Brötchen nicht gereicht. Trotzdem ok, das Ganze!

ein Bildein Bildein Bildein Bildein Bild
(3 von 5 Kartoffeln)

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Vor dem Spiel war ich etwas besorgt gewesen. Als Andy dem Freitag namentlich die Ehre erwies und mich beim Kartenkauf begleitete, entschlossen wir uns, die sieben Karten auf zwei Karten - also 4+3 - zu verteilen, weil es insgesamt dann doch kommunikativer wäre. Ich hatte dann nicht näher gecheckt, welche Reihen man uns so zuteilte, als ich zuhause nachschaute war ich dann aber schon irritiert, dass unsere Plätze in Reihe 3, 5-7 waren und in Reihe 4, 13-16. Häh? Wie sollte das denn passen? Leider gibt es bei der Fortuna auf der Seite zwar einen Stadionplan, aber keine Blockpläne. Und im Onlineshop kann man zwar Tickets bestellen und man erhält dort auch Einsicht in die entsprechenden Blöcke, der Oberrang ist aber leider nicht online buchbar. Was tun? Tja, einfach mal Rheinfire gucken. Und siehe da, ein Blockplan von Block 154 im Onlineticketshop. Sind die Kerls also doch für was gut! Außerdem gab es gleich Entwarnung. Reihe 4 ist auf Höhe des Aufgangs, Reihe 3 darunter, so dass die Plätze also doch hintereinander waren. Unglaubliche Geschichten mit Rainer Kolbe. Naja, macht so nen Bericht auch etwas länger, oder?

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Bald Okka, bald...

Zur Prügelei vor uns schrob ich ja bereits. Der Gesichtsausdruck des blutenden vor uns waäre eigentlich ein Foto wert gewesen. Aber die Leute hätten wohl echt seltsam geguckt. Ein Problem kann ich noch schildern. Stehen im Sitzplatzbereich. Ich weiß, das ist ne Grundsatzfrage. Aber ehrlich gesagt, für mich wird im Oberrang der Südtribüne ganz klar gesessen. Wer stehen will, soll nach unten gehen. Wer zu blöd war, sich rechtzeitig Karten für den Unterrang zu besorgen, der hat Pech gehabt. Aber was macht man in so einer Situation, wenn die Kerls viel zu stark und gewaltbereit aussehen (ja, solche soll es auch bei den Düsseldorfern geben). Nun, man macht nichts, und rächt sich ganz feige auf diesem Wege: SETZT EUCH HIN, IHR PFEIFEN! Das musste mal gesagt werden. Danke für Euer Gehör!

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Susi, mal wieder nach langer Zeit. Aber warum winkt er? Winkt er Okka,
die vor der Trainerbank entlanggeht? Susi, du willst doch keinen Ärger
mit mir, oder?

Ja, und so geht auch dieser Bericht zuende. Aber wenn Ihr nur halb so viel Spaß hattet, diesen Bericht zu lesen, wie ich ihn zu schreiben, dann hatte ich doppelt so viel Spaß wie Ihr! Zur sportlichen Lage ist im Intro ja schon alles gesagt worden. Es hätten 3 Punkte sein müssen, aber der eine Punkt kann später noch viel wert sein. Grämen wir uns also nicht, sondern holen wir uns einfach drei Punkte in Magdeburg nächsten Samstag. Und da kommen wir auch schon zur großen Ankündigung, denn auch nächste Woche wird es einen Bericht aus Magdeburg geben, wo ich das neue Stadion mal begutachten werde. Von daher wünsche ich eine schöne Woche und bleibt mir treu! Yours Truly, Gerhard Mayer-Vorfelder.


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05.03.2007






Kommentare zu dieser Seite:
Kommentar von Dominik, 12.03.2007 um 22:14 (UTC):
Ich habe mich in das Bild mit Karte und Kater (Chiasmus?) verliebt. Danke, Thosrten, Danke.

Kommentar von Andy, 05.03.2007 um 15:08 (UTC):
Sehr feiner Zug mit der Bereitstellung des Polizeiberichtes ...

Kommentar von Martin, 05.03.2007 um 14:52 (UTC):
Wie, kein Ketchup auf der Wurst? Haha.

Vorher solche Sorgen gemacht, und dann ist die einzige Gewalttat des Spieles zwei Reihen vor uns im Oberrang Süd. Krass. Naja, waren die beiden jüngeren Herren wohl ein bißchen mehr Schuld als der Typ mit der komischen Armschiene.




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