Die kleine Welt des Herrn Mitkartoffel - 19.08.06 Rot-Weiß Erfurt (H)
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19.08.06., 4. Spieltag: Fortuna Düsseldorf - Rot-Weiß Erfurt 3:2

Paul-Janes-Stadion, Düsseldorf

YES! YES! YES! Es war doch nur ne Frage der Zeit, bis es so weit ist. Die ersten drei Punkte sind eingetütet und uns auch nicht mehr zu nehmen, es sei denn Oliver Barth hat sich im Haarwuchsmittel vergriffen. Erfurt liegt uns ergebnistechnisch sehr gut, auch wenn die Siege bisher immer glücklich waren, siehe letzte Saison - da sogar mit dem gleichen Endresuldaat. Die Erfurter benahmen sich dieses Mal auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten und ihres spärlichen Intellekts ordentlich. Also, alles gut? Jein! Zu schlimm war diese erste Hälfte. Aber alles der Reihe nach. Los geht's, wie immer, mit dem spochtlichen Teil. Danach gibt's die üblich künstlich auf komisch getrimmten Kommentare. So, enjoy! Or don't...


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Eingewechselt: 46. Costa (3) und Adewumni (3) für Kruse und Canale, 88. Pusic (-) für Podszus - 25. J. Nowak (5) für Pätz, 76. Bunjaku (-) für Schnetzler, 79. Cornelius (-) für R. Stark - Reservebank: Kronholm (TW), Kus, Eraslan, Czajor - Essig (TW), Bertram, Peßolat, Schnuphase.
Tore: 0:1 Brunnemann (2., Rechtsschuss, Vorarbeit Görke), 1:1 Langeneke (49., Foulelfmeter, Holst an Feinbier), 2:1 Podszus (74., Kopfball, Feinbier), 3:1 Cebe (87., Rechtsschuss, Costa), 3:2 Holst (89., Rechtsschuss, -) - Chancenverhältnis: 7:7 - SR: Bartsch (Marnitz), Note 5,5, hätte Deuß für seine Notbremse an Kombela Rot zeigen müssen, Elfmeterentscheidung war ebenso falsch. Verpasste es zusätzlich durch frühe gelbe Karten, die überharte Spielweise der Erfurter zu unterbinden - Zuschauer: 5611 - Gelbe Karten: Deuß, Barth, Cebe, Lambertz - Görke, Stark, Kumbela
Spielnote: 3,5

Spieler des Spiels:
Jens Langeneke

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Stark in der Luft und am Boden. Übernahm in einer schwierigen Phase Verantwortung als Elfmeterschütze zum 1:1.


Einzelkritik:

Patrick Deuß - Note 5
Mit mehreren Unsicherheite in Hälfte Eins. Hatte nach einem Eckball, den er fallen ließ, Glück, das die Erfurter vorbeischossen. Noch mehr als er Kombela als letzter Mann vor dem Strafraum von den Beinen holte und nicht Rot sah. Boxte den unplatzierten Schuss zum 3:2 ins eigene Netz.

Hamza Cakir - Note 5
Vollkommen lethagisches Spiel. Sehr unaufmerksam, schwach im Zweikampf, kein Offensivbemühen.

Jens Langeneke - Note 2,5
Bester Fortune, gewann viele Zweikämpfe und leitete auch einige Angriffe ein. Übernahm Verantwortung, als kein Elfmeterschütze zu finden war, und erzielte so das 1:1.

Oliver Barth - Note 3
Nähert sich seiner Vorjahresform. Konnte ebenso wie Langeneke viele Fehler seiner Außenverteidoger ausbügeln.

Tim Kruse - Note 5,5
Katastrophale Vorstellung. Pennte bei Görkes Befreiungsschlag als Brunnemann allein auf Deuß zuging und verwandelte. Gewann keine Zweikämpfe, war übernervös, nur Fehlpässe, folgerichtig raus zur Halbzeit.

Andreas Lambertz - Note 4,5
Vollkommen neben sich auf der 6er-Position in der ersten Hälfte. In Halbzeit Zwei etwas stärker hinter den Spitzen, war aber nicht sein Spiel.

Denis Wolf - Note 4
Nicht so stark wie in den zwei Spielen zuvor. Aber sehr bemüht und fleißig, aber glücklos.

Ahmet Cebe - Note 3,5
Mit Schwächen in der Rückwärtsbewegung gegen den starken Brunnemann, aber mit gelungenen Aktionen nach vorn, Schütze des 3:1.

Giuseppe Canale - Note 5,5
Soll ich hier jede Woche das gleiche schreiben? Langsam, ballverliebt, ohne Übersicht, verschleppte das Tempo, Freistöße in die Schrebergartenanlage, dauerndes Lamentieren, scheiß Frisur und Zähne, kann nix, wird nix, gibt nix. Bitte, bitte, bitte, Anfang, werd' endlich fit!

Marcus Feinbier - Note 3
So schlecht wie der Rest in der ersten Hälfte, war er an den entscheidenen Szenen in der zweiten Hälfte beteiligt. Holte den Elfmeter zum Ausgleich heraus und umdribbelte Ratajczak und flankte mustergültig auf Podszus zum 2:1.

Marcel Podszus - Note 4,5
Sucht immer noch seine Form. Hatte keine Probleme, ins leere Tor zum 2:1 zu verwandeln, war nahezu seine einzige gelungene Aktion im Spiel.

Claus Costa - Note 3
Kam trotz guter Leistungen zuletzt erst zur zweiten Hälfte für den indispunierten Kruse. Gewann wie üblich viele Zweikämpfe. Mit guter Übersicht als er frei vor Ratajczak auf Cebe querpasste zum 3:1.

Yusuf-Muri Adewumni - Note 3
Kam zur Halbzeit für Canale. Brachte mit einer guten Leistung im linken Mittelfeld ordentlich Schwung ins Fortuna-Spiel. Schoss frei vorm Tor knapp vorbei.

Ivan Pusic - Note -
Kam in der 88. Minute für Podszus. Trat nicht mehr in Erscheinung.

Personal:
Düsseldorf mit vier Änderungen im Vergleich zum letzten Spiel. Für die verletzten Krecidlo und Heeren verteidigten Cakir und Kruse. Cebe spielte für den suspendierten Albertz und Canale spielte anstelle von Costa dessen Position vor der Abwehr Lambertz übernahm. Erfurt musste auf Stammkeeper Orlishausen verzichten, der sich im Abschlusstraining das Knie verdreht hatte, für ihn spielte der zuvor in die zweite Mannschafft strafversetzte Ratajczak. Des weiteren gab Trainer Pavel Dotchev nach der 1:2 Heimniederlage gegen Osnabrück Robert Stark eine Chance für Tom Bertram.

System und Taktik:
Düsseldorf mit dem bekannten Rauten-4-4-2 wollte früh stören und durch eine schnelle Führung Sicherheit gewinnen, konnte die Taktik durch den frühen Rückstand aber nicht umsetzen. Erfurt im traditionellen 4-4-2, in dem Brunnemann häufig als dritte Spitze in den Sturm rückte, attackierte früh und unterband so lange Zeit das Düsseldorfer Spiel.

Spielverlauf:
Erfurt ging nach nur 90 Sekunden (!) mit dem ersten langen Ball, bei dem Kruse schlief, mit 1:0 in Führung durch den starken Brunnemann. Die daraufhin vollkommen verunsicherte Fortuna vollbrachte im Anschluss die einfachsten Dinge nicht, auch weil Erfurt mit sehr hoher Agressivität schon die Abwehrspieler, genauer die Außenverteidiger, zu vielen Fehlern zwang. Da Canale als Spielmacher erneut völlig versagte gelang auch kein vernünftiger Spielaufbau aus Düsseldorfer Sicht. Glück hatte man als Patrick Deuß nach einem langen Ball Kumbela an der Starfraumgrenze foulte und der schwache Schiedsrichter Bartsch die fällige rote Karte verweigerte. Trotz drückender Überlegenheit in Hälfte Eins versuchte Erfurt aber nicht, mit letzter Konsequenz das zweite Tor zu erzielen. Nach der Pause zunächst das gleiche Bild, doch Düsseldorf konnte sich erneut beim Schiedsrichter bedanken, als er ein faires Tackling von Holst mit einem Foulelfmeter ahndete. Langeneke konnte in die Tormitte verwandeln. Der Ausgleich gab den Fortunen die zuvor fehlende Sicherheit, es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie, die Feinbier mit einem schönen Solo und der Flanke auf Podszus zum 2:1 aus Düsseldorfer Sicht drehen konnte. Erfurt machte daraufhin hinten auf, was die Fortuna mit dem Konter zu Cebes 3:1 nutzen konnte. Holst konnte zwar mit kräftiger Unterstützung Deuß' noch einmal verkürzen, Düsseldorf rettete den Sieg aber über die Zeit.

Fazit:
Ein schmeichelhafter Sieg für Düsseldorf, denen in der ersten Hälfte gar nichts gelang und denen der Schiedsrichter kräftig half. Erfurt war gleichwertig, hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt, scheiterte aber an der eigenen Courage und der Chancenverwertung.



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Szenario wie bei Anstoss 2, wenn man im Pokal gegen Kreisligisten
antrat. Da war auch immer eine Fabrik im Hintergrund.


10 Tage Regionalligapause und dabei zusehen, wie die Konkurrenz punktet (Osnabrück) aber auch Punkte lässt (Gladbach II), und somit war die Fortuna ohne etwas zu tun die rote Laterne schon wieder los. Unter der Woche der übliche Knatsch, Albertz für eine Woche zur Zweiten strafversetzt, weil er gegen das Training gemoppert hat. Konnte mich dann auch gleich selbst von dieser Strafmaßnahme überzeugen, als ich Freitag das Saisondebüt mit Alps United gegen Nippon Express (ein souveränes 12:5) auf einem Nebenplatz der LTU-Arena feierte. Vorab trainierten dort übrigens die Erfurter und wurden dann von ihrem Bus abgeholt. Habe natürlich erstmal böse geguckt, als sie vorbeifuhren, und konnte sie so erfolgreich einschüchtern.
Einen Tag später ging es dann endlich wieder los, die Leistung von Osnabrück war ja nicht so schlecht und mein üblicher Optimismus ließ mich dann gleich ein 4:1 beim Tippspiel eintragen, naja... Das Spiel war ja im Paul-Janes-Stadion (oder PJS, wie wir cool people sagen) angesetzt, weil Madonna sich in der LTU-Arena (ans Kreuz) nageln ließ. Ist ja vielleicht eh besser in der dritten Liga, was aber gleich in einer Halbierung der Zuschauer resultierte (Der Anzahl, nicht der tatsächlich anwesenden und nicht das Nageln sondern das Stadion). Das Wetter war anfangs ja ganz nett, änderte sich aber natürlich pünktlich zur katastrophalen Leistung der Fortuna in Hälfte Zwei. Und leider ließ der Geldbeutel diesmal auch nur Osttribüne (beim Semi-Asi-Pack) zu. Die Fortuna hatte allerdings mit der üblich willkürlichen Preispolitik dazu beigetragen. Es gab nämlich keine ermäßigten Tribünenkarten. Die wise-guys hinter mir in der Schlange behaupteten natürlich, die hätte es im Paul-Janes-Stadion noch nie gegeben, aber Bübchen, Kinderchen, mit wem redet ihr denn hier? Als wäre das mein erstes Spiel. "Letzte Saison bin ich nur so ins Stadion gegangen", wortete ich ant. Und diese Saison hat sich das laut Homepage nicht geändert. Den üblichen, präanpfiffialen Ärger hinuntergeschluckt und rinn inne Kiste.


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Lustiger Kommentar zum Selberausfüllen:"           FILL ME          "

Das Spiel ging dann auch erstmal volle Kajüte an die Nerven, die erste Hälfe war das Letzte. Insgesamt ereignete sich dann auch nicht so viel, selbst die Erfurter wussten sich zu benehmen.

In Hälfte Zwei brannte dann die Würstchenbude hinter mir, ich musste in Sekundenbruchteilen abwägen, ob ein Schnappschuss für den Bericht den Verlust meines 1a Platzes rechtfertigen würde. Leider nicht, aber mit ein bißchen Fantasie geht's. Hier noch eine Hilfe, es sah in etwa so aus:



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Die Würstchen gab's in Hälfte Zwei zum
halben Preis.

Die Jungs haben die Nummer dann ja noch tatsächlich gedreht. Eine gewisse Bitterkeit im Erfurter Block war da schon zu erkennen. Wenn man aber Gegner so hasst wie ich (mit Leib und Seele), dann erfreut einen das ja dann doch. So viele Kilometer, alles umsonst. Aber gut, mir geht's ja nächste Woche wohl kaum anders.


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Scheiße, scheiße RWE!!! Toller Gesang, passt auf zwei Vereine! Ossi-
Fans müssen übrigens 90 Minuten lang den Gegner beschimpfen
anstatt ihre Mannschaft zu supporten. Das wurde damals von Kohl
und Gorbatschow so festgelegt anno 89.

Ja, so war's. Schön auf der Rückfahrt noch die WDR2-Frau mit den Regionalliga Ergebnissen: "Der selbsternannte Aufstiegsfavorit Fortuna Düsseldorf besiegt Erfurt 3:2. Torschütze zum 1:1 war [ACHTUNG: Lautschrift]: Lang-geh-eeeeke." Geh mal lang, Eke!

War irgendwie alles recht unspektakulär gestern. Um sämtliche Fragen hierzu, auch gleich zu beantworten: in diesem Verein (Rot-Weiß Erfurt, die Redaktion) scheint ja einiges schief gegangen zu sein. Also spontan fallen mir da Gründung und Stadt ein, aber bei der Orthographie gibt's nen Daumen nach oben. Kein Rechtschreibfehler in Sicht!

Nächste Woche aus Dresden und Leipzig gibt's nen Mammut-Bericht! Und bis dahin! Ähh, keep on...running oder so! Eure Sabine Euer Thorsten


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20.08.2006

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